Vorgestellt

Let’s talk about money – Wie sich der Podcast finanziert

Ich spreche seit 6 Jahren öffentlich über Krebs und darüber, wie Männer mit einer Krebserkrankung umgehen. Oder oft eben nicht, sondern schweigen, funktionieren, weitermachen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie einsam das sein kann. Bei meiner ersten Diagnose habe ich kaum darüber gesprochen, bei der zweiten sehr viel mehr. Erst da habe ich gemerkt, wie erleichternd es ist, den Krebs nicht mehr zu verstecken, sondern offen darüber zu sprechen. Die Männer in meinen Gruppen berichten ähnliches und auch, dass ihnen ein wertschätzender Austausch im sozialen Umfeld oft fehlt.

Aus genau diesem Mangel heraus ist der Männerkrebs-Podcast entstanden. Er ist ein Versuch, einen Raum zu schaffen, den es offline oft nicht gibt. Einen Ort, an dem Männer über Angst, Sexualität, Nebenwirkungen, Alltagsbewältigung und Zweifel sprechen können, ohne Pathos, ohne Floskeln, ohne unverlangte Ratschläge, ohne Heilsversprechen. Mich interessiert dabei weniger die Heldengeschichte als das konkrete Erleben. Was wirklich hilft. Was nicht hilft. Und was man gerne früher gewusst hätte.

Dezember-Challenge

Bis 31.12.2025 suche ich 20 Menschen, die diese Arbeit gut und wichtig finden und eine Mitgliedschaft abschließen. Aktuell gibt es 17 Community-Mitglieder (bei rund 400–500 Downloads pro Monat). Das ergibt 166 Euro brutto Einnahmen. Nach Abzug von Umsatzsteuer und Transaktionskosten bleiben 125 Euro netto.

2 Podcastfolgen pro Monat bedeuten rund 40 Stunden Arbeit. Rechne ich Interviews, Recherchen, Redaktion, Kooperationen und Weiterentwicklung dazu, sind es eher über 55 Stunden. Daraus ergibt sich ein fiktiver Stundensatz von allerhöchstens 3 Euro.

Warum ist das so? Der Podcast behandelt ein tabubehaftetes Thema, bewegt sich bewusst in einer Nische und ist kein klassisches Unterhaltungsformat. Einnahmen über Werbung oder Sponsoring sind schwer zu erreichen. Deshalb bleiben Förderungen, Querfinanzierungen und Community-Mitgliedschaften.

Wie die Finanzierung funktioniert

Konkret heißt das:

Vergangene Woche habe ich habe diese Kalkulation in einer Sonderfolge offengelegt. Seither sind 4 neue Mitglieder dazugekommen. Das ist ermutigend, aber nur ein erster Schritt.

Jede neue Mitgliedschaft ist ein Beitrag dazu, dass unabhängiger Gesundheitsjournalismus mit männlicher Perspektive möglich bleibt und Männer mit Krebs sich weniger allein fühlen müssen.

Wenn dir diese Haltung wichtig ist, unterstütze die Arbeit am Podcast!

Und falls das gerade nicht möglich ist: Erzähle vom Podcast. Teile diesen Beitrag. Auch das hilft. ✨

Darf man mit Krebs glücklich sein?

Wenn jemand im Kontext Krebs von Glück spricht, ist oft gemeint, dass die Diagnose glimpflich empfunden werden kann, weil die Krankheit noch nicht weit fortgeschritten ist, gut behandelbar oder sogar heilbar ist. (Und ja, I know, die Frage in der Überschrift ist extra konfrontativ gestellt.)

Glück kann (und sollte, nach meiner persönlichen Meinung) bei Krebs aber auch noch eine andere Bedeutung haben. Die nämlich nach dem Glück im Leben trotz Krebs. Dann geht es nicht mehr um Diagnosen, Therapien, Nebenwirkungen, Folgen, Prognosen, und dergleichen, sondern um einen konstruktiven Plot-Twist.

Vier Perspektiven des Glücks

In den Interviews meines Archivs ist mir beim Zusammenstellen der aktuellen Folge des Männerkrebs-Podcasts aufgefallen, dass das Thema immer wieder auftaucht. Allerdings nicht als große Erzählung, sondern eher am Rand. In Nebensätzen. In Beschreibungen von Situationen, die an sich unspektakulär wirken. Aber mit der Brille eines Menschen mit Krebs gewinnen solche Momente eine tiefere Bedeutung.

Ein Mann spricht darüber, wie er beim Fotografieren Details wahrnimmt und sich darin verliert. Ein anderer beschreibt den Moment, wenn eine Reparatur gelingt, trotz starker körperlicher Einschränkungen. Wieder ein anderer sucht gezielt extreme Herausforderungen und findet darin eine Form von Intensität und Glückseligkeit (danke, Bernhard Hengl). Und dann gibt es die Perspektive, in der schon das bloße Dasein als etwas Außergewöhnliches und Bemerkenswertes beschrieben wird.

Was sich durchzieht, ist: Glück wird mit Krebs nicht mehr an äußeren Umständen festgemacht, sondern an konkreten persönlichen und emotionalen Erfahrungen. Es ist oft kurz, situativ und an etwas gebunden, das gerade funktioniert.

Mich hat dabei weniger überrascht, dass diese Momente existieren, sondern wie nüchtern sie beschrieben werden. Ohne Pathos. Ohne Anspruch, daraus eine allgemeine Botschaft abzuleiten.

Das Glück des Podcasts-Hosts

Vielleicht liegt darin auch eine Qualität dieser Gespräche, die ich für meinen Podcast führen darf. Sie zeigen keine patenthafte Lösung für alle, sondern verschiedene Möglichkeiten, wie einzelne Menschen mit einer veränderten Lebensrealität umgehen. Und wo sie dabei etwas finden, das sich gut anfühlt. Die aktuelle Folge versammelt einige dieser Perspektiven.

Ach ja, und das fühlt sich auch für mich gut an, diese Einblicke zu gewinnen und mit der Öffentlichkeit teilen zu dürfen.

Hodenabtasten?

Eine Einordnung zum Hodenkrebs-Awareness-Monat April

Viele Männer haben den Satz schon gehört: „Tastet eure Hoden regelmäßig ab.“ Ich habe es selbst schon gesagt, auch in meinen Vorträgen, wenn es um Krebsvorsorge und -Früherkennung ging. Aus Überzeugung. Aus eigener Betroffenheit. Aus dem Wunsch heraus, dass andere früher draufkommen und die Krankheit nicht so eskaliert wie bei mir.

Fakt ist aber: Es gibt keine belastbaren Daten, dass regelmäßiges Selbstabtasten die Sterblichkeit bei Hodenkrebs senkt. Und das ist ja oft eine der wichtigsten Zielgrößen bei klinischen Studien. Onkologische Leitlinien empfehlen daher kein Screening, auch kein selbstdurchgeführtes, bei beschwerdefreien Männern.

Das steht im Widerspruch zu dem, was sich intuitiv richtig anfühlt. Dass wir selbstwirksam sein wollen. Krebs vermeiden wollen. Früh genug draufkommen, wenn wir doch erkranken.

Spontan abgetastet

Ich habe 2015 selbst die Diagnose Hodenkrebs bekommen. Draufgekommen bin ich durch zufälliges Abtasten, weil es sich zwischen meinen Beinen dicker als sonst anfühlte. Damals war ich 35. Der befallene Hoden wurde herausoperiert. Zwei Jahre später folgte eine Knochenmetastase in der Schulter. Schmerzhaft. Bewegungseinschränkend. Bestrahlung, Chemotherapie, zwei Jahre Physiotherapie. In dieser Zeit suchte ich nach Orientierung. Nach Dingen, die ich selbst tun kann. Hätte tun können. Mir hatte niemals jemand gesagt, dass ich mir regelmäßig die Hoden abtasten sollte.

Und genau hier wird es schwierig. Denn ja, früheres Erkennen kann relevant sein. Bei vielen Tumorarten ist es sehr relevant. Bei Hodenkrebs merken viele Betroffene selbst Veränderungen. Oft zufällig. Manchmal erst in metastasierten Stadien. Aber meist nicht im Rahmen eines festen Abtast-Rituals.

Aber daraus lässt sich keine Empfehlung für Selbstscreening ableiten. Warum ist das so? Da ist Hodenkrebs speziell:

Hodenkrebs ist die häufigste Krebserkrankung des jungen Mannes. Insgesamt sind Hodentumoren aber selten. Sie sind in den meisten Fällen sehr gut behandelbar, auch wenn sie nicht in einem sehr frühen Stadium entdeckt werden. Der Nutzen eines regelmäßigen Selbstabtastens ist daher nicht belegt.

Warum Hoden abtasten?

Hodenabtasten ist aber nicht nutzlos! Es lehrt einen sensiblen Umgang mit dem eigenen Körper. Es schult Wahrnehmung. Und es geht darum, körperliche Veränderungen ernst zu nehmen. Und bei Auffälligkeiten diese konsequent abklären lassen. Aber ohne die Erwartung, durch regelmäßiges Abtasten Sicherheit zu gewinnen oder Krebs verhindern zu können.

Denn, das muss uns klar sein, 100 %ig können wir Krebs nicht verhindern. Krebs gehört leider zum Menschsein dazu.

Ein feines Osterfest und viel Spaß beim Eierbefühlen!

Quellen:
S3-Leitlinie Hodentumoren (Leitlinienprogramm Onkologie)
USPSTF Screening Recommendation
DKFZ Krebsinformationsdienst

E-Mail-Serie „Sicher durch schwierige Zeiten“

Achtung: Männergruppe 11.03.2026 geänderter Ort

Die offene Selbsthilfegruppe „Männer und Krebs“ der Österreichischen Krebshilfe Wien, die ich seit 2021 moderiere, findet am 11. März 2026 ausnahmsweise an einem anderen Ort statt.

Datum: Mittwoch 11.03.2026
Uhrzeit: 18:30–20:00
Ort: im Hinterzimmer eines Lokals in 1090 Wien
Adresse wird bei Anmeldung bekanntgegeben

Männergesundheit – Mut zur Verletzlichkeit

Heute zum Internationalen Männertag im DerStandard mein Vorwort „Mut zur Verletzlichkeit: Selbstfürsorge salonfähig machen“ in der Gesundheitsratgeber-Beilage „Männergesundheit“, ein Plädoyer für den in Gesundheitsfragen selbstbewusst kompetenten und eigenständigen Mann.

Danke Paul Pirkelbauer von Mediaplanet!

Wie vielfältig Männerkrebs sein kann

Mein Männerkrebs-Podcast und auch Das Herrenzimmer – der Männer-Podcast der Krebshilfe, in dem ich Co-Host bin, leben von authentischen Geschichten. Von Männern, die über ihre Krebs-Erkrankung sprechen, über das Leben danach, über Zweifel, Ängste, Hoffnung und Mut.

Damit du schneller findest, was dich persönlich interessiert, gibt es jetzt eine neue Übersicht:

👉 Krebsarten im Podcast

Dort findest du alle bisherigen Folgen nach Krebsarten sortiert – von Hodenkrebs, Prostatakrebs und Lungenkrebs über seltenere Krebs-Erkrankungen wie Morbus Waldenström oder Zungengrundkrebs.

Jede Episode zeigt eine andere Perspektive:

  • Wie Männer mit ihrer Diagnose umgehen.
  • Was ihnen hilft.
  • Und was sie anderen mitgeben möchten.

Warum diese Seite wichtig ist

Viele Männer suchen gezielt nach Erfahrungsberichten zu „ihrem“ Krebs. Andere möchten einfach wissen, wie unterschiedlich Betroffene mit dieser Herausforderung leben. Beides findest du jetzt gebündelt auf einer Seite – übersichtlich, wachsend und verlinkt zu den passenden Podcastfolgen.

👉 Zur Übersicht: Krebsarten im Podcast

Deine Geschichte zählt

Wenn du selbst betroffen bist und deine Erfahrung teilen möchtest, oder wenn du Themenvorschläge hast – melde dich gerne bei mir.

Denn Männerkrebs hat viele Gesichter. Und jedes davon verdient Gehör.

👀 Suche: Redakteur:in für Social Media, Community & Podcast (20 h, Teilzeit, Wien)

Du hast ein Gespür für Sprache, Emotionen und Storytelling? Du bewegst dich sicher in Social Media, entwickelst gerne Communitys und möchtest journalistisch ein sinnstiftendes Projekt mitgestalten? Dann suche ich dich!

Über die Stelle

Der Podcast „Männerkrebs – Was tut Mann mit Krebs?“ ist ein einzigartiges Format für Männer mit Krebs und ihr Umfeld. Das Ziel: Lebensnahe und nutzwertorientierte Unterstützung, Wissensvermittlung zur Patient Journey und konstruktiver Erfahrungsaustausch – in einer Community, die sich sicher und verstanden fühlt. Mehr über den Podcast, über mich und mein noch sehr junges Unternehmen erfährst du auf dieser Website.

Um die Reichweite zu vergrößern und noch mehr Betroffene zu erreichen, suche ich eine:n Redakteur:in (20 Wochenstunden ab April, befristet auf 1 Jahr, mit der Option auf Verlängerung bei guter Geschäftsentwicklung)mit Fokus auf Social Media, Community Building und Podcast-Produktion.

Deine Aufgaben

📲 Social Media & Community (50 %)

• Verwertung von bestehendem Microcontent und Content-Produktion für Instagram, LinkedIn und Facebook
• Ausspielen von Social-Media-Inhalten, die zum Interagieren anregen, und empathisches Betreuen der Community
• Strategische Entwicklung der Community mit Fokus auf Steady-Mitgliedschaften und Optimieren des User-Funnels 

📝 Podcast-Redaktion (40 %)

• Recherchieren von Folgeninhalten und Verfassen von Website- und Social-Media-Texten mit einer Mischung aus emotionaler Nähe, Evidenzbasiertheit und Klarheit
• Erstellen von Skripts, Shownotes, Moderations- und Newslettertexten
• fallweise Unterstützen bei der Akquise von Kooperationen (Pre-Sales)

🚀 Produktentwicklung (10 %)

• Mitgestalten und Optimieren bestehender und neuer Folgen-Formate im Podcast mit größtmöglichem Nutzen für die Zielgruppe
• Erarbeiten von Verbesserungsvorschlägen basierend auf Community-Feedback

Das bringst du mit

✅ Erfahrung im journalistischen Schreiben, idealerweise mit Fokus auf Gesundheitsthemen und keine Scheu vor Krebs
✅ Kommunikations- und Storytellingkompetenz, ausgezeichnetes verbales und schriftliches Ausdrucksvermögen in Deutsch
✅ Sicherer Umgang mit Canva, CapCut, ChatGPT (Adobe Audition & CastMagic von Vorteil) und Social Media
✅ Fähigkeit, analytisch und strukturiert mit kreativem Ideenreichtum zu arbeiten 
✅ Motivation, eine Community nachhaltig aufzubauen und zu betreuen

Das biete ich

🕰 Flexible Arbeitszeiten mit hoher Eigenverantwortung
🎫 Öffi-Ticket für Wien
📍 Arbeitsplatz in Wien mit Homeoffice-Möglichkeit
🎓 Weiterbildung möglich in Social Media, Journalismus, Produktentwicklung
💰 Gehalt: 1.250 € brutto/Monat (bei 20 h/Woche, 14 x jährlich)

Bewirb dich jetzt!

Bitte sende deine Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf und Arbeitsproben) an bewerbung.podcast (at) alexandergreiner.com bis spätestens 24. März 2025.

Ich freue mich auf dich! 🎧📱🤳

breath room media e.U.
Alexander Greiner
Augasse 2-6, c/o WestSpace/Community Media Hub, 1090 Wien
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Die Stelle und das Podcast-Projekt sind gefördert durch die Wirtschaftsagentur Wien. Ein Fonds der Stadt Wien. Realisiert in redaktioneller Unabhängigkeit.

Krebs & Job: Weitermachen oder Neustart?

Wie Männer die beruflichen Herausforderungen einer Krebsdiagnose meistern und neue Prioritäten setzen. Und der Einfluss von Krebsdiagnosen auf das Berufsleben: Erfahrungen aus dem Männerkrebs-Podcast

Die Diagnose Krebs trifft viele Menschen in einem Alter, in dem sie noch aktiv im Berufsleben stehen. Eine Analyse aus dem österreichischen Krebsreport 2024 zeigt, dass 56 Prozent der Menschen zwischen 15 und 64 Jahren mit einer Krebsdiagnose berufstätig sind. In dieser Episode des Männerkrebs-Podcasts diskutieren Gäste wie Martin, Richard und Jürgen, wie sie mit den Herausforderungen umgegangen sind, die eine Krebsdiagnose für ihr Berufsleben mit sich bringt.

Prioritäten neu setzen: Martins Weg zur Balance

Martin spricht offen darüber, wie seine Krebsdiagnose ihm geholfen hat, seine beruflichen und persönlichen Prioritäten neu zu definieren. Vor seiner Operation hatte er sich selbst zu viele Verpflichtungen aufgeladen. Nach seiner Diagnose entschied er sich, bewusst einen Gang herunterzuschalten und mehr Zeit für sich selbst zu nehmen.

  • Reduzierung beruflicher und persönlicher Belastungen
  • Monatliche statt wöchentliche Verpflichtungen übernehmen
  • Mehr Freizeit für persönliche Interessen nutzen

Jürgen: Die Suche nach neuem Lebenssinn

Jürgen, ein Zollbeamter, teilt seine Gedanken zur beruflichen Neuorientierung nach seiner Krebsdiagnose. Er empfindet seine aktuelle berufliche Situation als unbefriedigend und überlegt, wie er eventuell einen Neuanfang in der Privatwirtschaft wagen könnte. Für Jürgen war die Diagnose ein Weckruf, sich mit seiner Lebenszufriedenheit auseinanderzusetzen.

  • Überlegungen zu beruflichen Veränderungen
  • Wunsch nach mehr Freiheit und Sinn im Beruf
  • Finanzielle Absicherung gibt Mut für Veränderung

Erwerbstätigkeit als Ablenkung und Normalität

Für Richard und Martin sind ihre Berufe eine willkommene Ablenkung von der Krankheit. Richard betont, dass seine Arbeit ihm in den ersten Phasen der Diagnose Halt und Ablenkung gegeben hat. Martin wiederum beschreibt, wie wichtig es ist, privates von beruflichem zu trennen, um in der Arbeit voll konzentriert zu bleiben.

  • Arbeit als Ablenkung von der Krankheit
  • Struktur und Normalität durch berufliche Aktivitäten
  • Soziale Integration und persönliches Identitätsgefühl durch den Beruf

Fakten und Zahlen aus dem österreichischen Krebsreport

Der österreichische Krebsreport 2024 liefert wichtige Daten zur Erwerbstätigkeit von Menschen nach einer Krebsdiagnose:

  1. 80 % der Betroffenen arbeiten ein Jahr nach der Diagnose wieder oder immer noch.
  2. 77 % der Betroffenen sind zwei Jahre nach der Diagnose erwerbstätig.
  3. Männer arbeiten häufiger als Frauen weiter, was auch in der gesunden Bevölkerung so ist.
  4. Wahrscheinlichkeit der Erwerbstätigkeit hängt stark von Tumorart und Stadium ab.

Lessons Learned

Die Gespräche im Podcast verdeutlichen die unterschiedlichen Herangehensweisen der Männer an ihre beruflichen Herausforderungen durch Krebs:

  • Neu gesetzte Prioritäten können helfen, beruflichen und persönlichen Stress zu reduzieren.
  • Berufliche Veränderungen erfordern Mut, können aber eine Verbesserung der Lebensqualität bringen.
  • Die Arbeit bietet nicht nur finanziellen Halt, sondern ermöglicht auch soziale Teilhabe und Ablenkung.

🎧 Hör rein in die Folge „Der Job mit Krebs – Weiterarbeiten trotz Diagnose, oder doch nicht?“ mit Alexander Greiner im Männerkrebs-Podcast.

Resilienz stärken – Dein persönlicher Weg mit Krebs

Eine Krebsdiagnose verändert alles – das Leben, die Beziehungen, die eigene Wahrnehmung. Sie fordert uns heraus, tief in uns selbst nach Ressourcen zu suchen, von denen wir vielleicht gar nicht wussten, dass sie existieren. Doch wie geht man mit einer solchen Herausforderung um? Wie gelingt es, Resilienz und innere Stärke aufzubauen?

Wie kannst du dich selbst stärken? Und wie kann dir dabei das kostenlose Mini-Workbook Selbsthilfe & Resilienz für Männer mit Krebs helfen?

Die Herausforderung einer Krebsdiagnose

Mit einer Krebsdiagnose steht man oft vor einer emotionalen Achterbahnfahrt: Angst, Unsicherheit und Fragen, auf die es nicht immer sofort Antworten gibt. Doch gleichzeitig gibt es auch die Möglichkeit, an dieser Situation zu wachsen.

Warum Resilienz so wichtig ist:

Resilienz bedeutet, sich trotz der Widrigkeiten wieder aufzurichten. Es ist die Fähigkeit, den eigenen Weg durch die Krise zu finden und vielleicht sogar gestärkt daraus hervorzugehen.

Lass dich inspirieren und höre dir Geschichten von Männern an, die ähnliche Wege gegangen sind. Erfahre mehr in meinem Podcast Männerkrebs – Was tut Mann mit Krebs?

👉 Jetzt reinhören: Folge 1 – Der Diagnose-Schock

👉 Mehr erfahren: Folge 3 – Zwischen Nähe und Abgrenzen

Einblicke ins Workbook: Dein Werkzeug für den Alltag

Unser Workbook ist ein Begleiter für deinen individuellen Weg. Es wurde speziell für Männer entwickelt, die entweder aktuell mit Krebs leben oder die Erkrankung überstanden haben. Es hilft dir, deinen Blick nach innen zu richten, praktische Schritte zu gehen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Was dich erwartet:

  • Umgang mit der Diagnose: Erste Schritte und wie du dir selbst helfen kannst.
  • Stressabbau & Entspannung: Bewährte Methoden, die dich beruhigen und stärken.
  • Resilienz stärken: Praktische Werkzeuge, um schwierige Zeiten zu meistern.
  • Lebensphilosophie & Erbe: Was du hinterlassen und wie du Spuren setzen kannst.

Jede Sektion bietet dir Anleitungen, Reflexionsübungen und konkrete Schritte für deinen Alltag.

👉 Vertiefe das Thema: Folge 7 – Starte mit Entspannung

Wie das Workbook dir hilft

Das Workbook ist nicht einfach nur ein Leitfaden – es ist ein Werkzeug, das dich aktiv einbindet. Durch Reflexionsfragen, praktische Übungen und motivierende Inhalte findest du heraus, was dir guttut und wie du deinen Alltag nach deinen Bedürfnissen gestalten kannst.

Du möchtest deine Resilienz aufbauen?

  • Starte mit kleinen Schritten.
  • Übe, im Moment zu bleiben und dich nicht von Ängsten überwältigen zu lassen.
  • Lerne, dich auf das zu konzentrieren, was du kontrollieren kannst.

Hör dir dazu auch unsere Folge an:

👉 Folge 6 – Was wir uns wünschen

Jetzt durchstarten: Lade dir das Workbook herunter

Du bist bereit, deinen Weg mit Krebs aktiv zu gestalten? Dann nutze unser Workbook als deinen Begleiter. Es ist kostenlos und du kannst es direkt hier herunterladen:

👉 Kostenloses Workbook herunterladen

Fazit: Du bist nicht allein

Egal, ob du gerade am Anfang stehst oder schon viele Schritte gegangen bist: Du bist nicht allein. Nutze die Ressourcen, die dir zur Verfügung stehen, und lass dich von den Geschichten anderer inspirieren. Unser Workbook und die Podcastfolgen sind dafür da, dir auf deinem Weg Unterstützung zu bieten.

Hör rein, lies mit, mach mit. Gemeinsam schaffen wir das.