Weltkrebstag 2021

Jedes Jahr am 4. Februar wird international an die Krankheit Krebs erinnert, dieses Jahr mit dem Slogan „I Am and I Will“. Warum? Weil es um das persönliche Commitment geht. Wozu? Damit mehr Menschen die Untersuchungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen wahrnehmen. Weshalb? Weil Krebs in frühen Stadien besser behandelt werden kann und oft noch heilbar ist. Also, zum Commitment: Ich spreche über Krebs – und was ist deine Rolle bei der Sensibilisierung für Krebserkrankungen?

Hier mein Beitrag dazu aus dem Kurvenkratzer-Magazin:

Weltkrebstag 2021 – I Am and I Will

Und unsere superfancy Landing Page weltkrebstag.com:

Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Ein Tag zum Feiern? Wir sagen: JA!

Foto: Shutterstock/tryam

Ode an die Angst, die lebensrettend ist

Jedes Mal, wenn ich das E-Mail vom Labor im Posteingang sehe, bleibe ich stehen und es sticht mir im Magen. Es fühlt sich an, als hörte das Herz auf zu schlagen, für genau jene Zeit, in der ich die Nachricht öffne, auf den Anhang klicke, den Code zum Anzeigen des Dokuments eingebe und dann über die Zeilen mit meinen Blutwerten husche. Wo ist ein Sternchen? Welcher Wert ist ein Ausreißer? Sind die Tumormarker innerhalb des Normbereichs? Für wenige Sekunden befinde ich mich zwischen der Zeit, am brüchigen Grat ganz oben am Berg, an der Grenze von Gesundsein und Kranksein. Genau dort, wo der Fall weit wäre, tief hinunter ginge ins Tal, ein Sturz, der leider nur selten überlebt wird. Glücklicherweise gibt es Hilfe, aber eben nicht für jeden Menschen. Deshalb ist die Angst allgegenwärtig. Werde ich wieder fallen? Wenn ich lese, dass alles in Ordnung ist, schlägt mein Herz weiter und ich löse mich aus der Erstarrung.

Weiterlesen in meinem Krebsblog auf InfluCancer.com.

Auf einem Gipfel, Niederösterreich 2019.