Immer Aufwind

Neun Monate Leondinger Literaturakademie mal zehn Teilnehmer:innen ergibt einiges an Texten. Eine kleine Auswahl gibt’s jetzt in der Anthologie „Immer Aufwind“, herausgegeben von der wunderbaren Katja Renzler im Mackingerverlag von Herbert Mackinger. Drei Kurzgeschichten von mir sind auch dabei. Erhältlich um 16 Euro überall online.

Immer Aufwind. Anthologie. Hg. Katja Renzler. Mackingerverlag 2022

Was haben Thrombosen mit Krebs zu tun?

Krebserkrankte haben ein erhöhtes Thromboserisiko. Und spontane Thrombosen können umgekehrt auf eine noch unentdeckte Krebserkrankung hindeuten. Schräger Zusammenhang, nicht? Ich hab mir das im Kurvenkratzer-Magazin etwas genauer angesehen und mit einer Betroffenen gesprochen: Eva Schumacher-Wulf, Chefredakteurin Mamma-Mia!-Magazin. Sie hat Brustkrebs. Nach vielen Jahren tauchen Metastasen auf. Sowie Seh- und Empfindungsstörungen. Aufgrund von mehreren kleinen Schlaganfällen. Ausgelöst durch Thromben.

Thrombosen & Krebs
No Thrombose, no Cry
Was ist nerviger als Blutgerinnsel und Tumorzellen? Na, wenn sie im Duo auftreten! Wir schauen uns dieses ungemütliche Paar genauer an. Warum ist das Thromboserisiko bei Krebs erhöht? Und können Thrombosen auf Krebs hindeuten?

Eva Schumacher-Wulf, Chefredakteurin Mamma-Mia!-Magazin. (Foto: Jonas Ratermann)

(Entstanden in bezahlter Kooperation des Kurvenkratzer-Magazins mit Pfizer Deutschland.)

Was passiert, wenn du die Uhr ticken spürst

Das supertolle ZIMT-Magazin, das „Magazin für die Psyche“, hat mich eingeladen, einen Gastbeitrag zu schreiben. Und siehe da, es geht um Diagnosen und was in dir ablaufen könnte, wenn du deiner Sterblichkeit gegenüber stehst:

Und dann beginnt die Uhr zu ticken
Die Krebsdiagnose verändert Alexanders Leben. Über sein Leben mit dem Tod im Nacken.

Danke Karina Grünauer und Jana Reininger fürs Einladen und die coole Collage. 🙏

Foto: Manfred Weis, Collage: Jana Reininger

Schlafprobleme bei Krebs

„Nighty night, sleep tight“, das wünschen wir uns alle. Für manche ist der Schlaf aber alles andere als fest. Es dauert ewig bis zum Einschlafen, die Nacht ist von langen wachen Phasen unterbrochen. In der Früh ist das ausgeschlafene Gefühl mit der Lupe zu suchen – oder gar nicht zu finden. Alltag für rund zwei Drittel Krebspatient:innen. Auch nach der Behandlung sind noch etwa ein Viertel betroffen.

Schlafprobleme bei Krebs
Weit weg von Nighty-tighty

Viele Krebserkrankte klagen über Schlafstörungen. Dabei wäre Schlaf so wichtig für Therapie und Lebensqualität. Welche Gründe hat schlechter Schlaf? Was tun bei Schlafproblemen? Schlaf auch du wie ein süßes Kätzchen.

Foto: Unsplash/Alexander Possingham

3 mal 3 Patient Advocates

Mini-Serie mit Protokollen zu Patient Advocacy. Interviewt habe ich Claas Röhl, Anita Kienesberger und Jan Geißler:

Claas Röhl
5 gute Gründe, die Welt zu verbessern

In der neuen Serie „3 mal 3 Patient Advocates“ erzählen drei absolute Profis, warum sie sich für die Belange von Patient:innen einsetzen. Den Start macht Claas Röhl, Gründer und Obmann von „NF Kinder“ und „EUPATI Austria“.

Anita Kienesberger
Ein Leben lang Patient Advocate

Die Serie „3 mal 3 Patient Advocates“ beleuchtet die Arbeit von Menschen, die sich in den Dienst von Patient:innen stellen. Eine von ihnen ist Anita Kienesberger. Warum sie ein ganzes Berufsleben Kindern und Jugendlichen mit onkologischen Erkrankungen widmet.

Jan Geißler
Game Changer fürs Gesundheits­system

Kann Krebs auch gute Folgen haben? Im letzten Teil der Serie „3 mal 3 Patient Advocates“ erzählt Jan Geissler, wie ihn die Diagnose chronische myeloische Leukämie dazu gebracht hat, das Gesundheitssystem zu verändern – mit Effekt für viele andere Patient:innen.

Mutmacher

Wie gehen Männer mit Krebs um? Heute präsentieren Krebshilfe-Geschäftsführerin Martina Löwe, Fotografin Sabine Hauswirth und Krimiautor Thomas Raab das MUTMACHER-Buch mit 12 Krebspatienten, die über Krebs reden, als wärs fast die normalste aller Sachen im Leben. Und ja, ich bin einer der zwölf. 🏄

Thomas Raab, Österreichische Krebshilfe, Österreichische Gesellschaft für Urologie (Hg.). Mutmacher. Den Krebs mutig zum Thema machen. echomedia buchverlag. 128 Seiten. 25,60 Euro. 

Überall, wo es Bücher gibt. 📚

Foto: Sabine Hauswirth

5 Jahre krebsfrei 🥳

Mann mit Brille und geschlossenen Augen richtet das Gesicht in die Sonne.

Fünf Jahre bangen. Fünf Jahre untersuchen. Fünf Jahre von Befund zu Befund leben. Den Krebs immer mehr einfach nur Krebs sein lassen. Ein Buch schreiben. Öffentlich über Krebs reden. Im Fernsehen, Radio, in Podcasts, Magazinen und Zeitungen, auf Konferenzen, bei Vorträgen und Podiumsdiskussionen. Anderen Hoffnung geben. Und damit Mut machen. Stipendien fürs Schreiben erhalten. Meine Arbeit honoriert bekommen. Bei einem Krebsmagazin mitarbeiten. Selbsthilfegruppen moderieren. Männer an Gesundheitsbewusstsein erinnern. Fünf Jahre ziemlich geile Zeit.

Im August war war mein Blutbefund zum zweiten Mal in Folge so gut wie noch nie zuvor (jeder einzelne Wert im grünen Bereich). Es schaut also gesundheitlich wirklich alles super aus. Im November lege ich mich das nächste Mal in die Röhre. Da werden Aufnahmen meiner Schulter gemacht. Ich gehe davon aus, dass auch dabei nichts Neues auftaucht, das mich verunsichern müsste.

Taucht die Krebserkrankung innerhalb von fünf Jahren nach der Therapie nicht wieder auf, sagen Ärzt:innen, ist die Wahrscheinlichkeit der Wiedererkrankung sehr gering. Den ersten Krebsfrei-Blutbefund bekam ich kurz nach der ersten Chemotherapie im Juli 2017, den offiziellen Krebsfrei-Befund (inklusive bildgebender Bestätigung) hielt ich am Tag genau vor fünf Jahren in der Hand.

Somit bin ich wohl offiziell geheilt. Meine Onkologin hat ja schon vor zwei Jahren oder so mit lächelndem Blick gesagt, in Anspielung auf meine Projektmanager-Vergangenheit: „Herr Greiner, der Plan ist, dass der Krebs nicht wieder zurückkommt.“ An diesen Plan halte ich mich. Danke!

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen wundervollen Herbst – und bitte, macht die Gesundenuntersuchung oder geht zur Früherkennung.

Alles Liebe 

Alex

Mann mit Brille.

Krebs und klinische Studien

Neuer Magazinbeitrag. Die onkologische klinische Studie, entzaubert und zugleich bezaubert. Ziemlich viel recherchiert dafür (inkl. riesige Linkliste der wichtigsten Studienverzeichnisse). Solltet ihr allein schon deswegen lesen. 😅 Und wenn du dich fragst, „Wo finde ich die passende Studie?“, dann auf jeden Fall.

Klinische Studien: Yes Sir, I Can Study
Ein Studium für Krebsbetroffene? Nicht eines, mehrere Studien. Scherz beiseite, es geht um klinische Studien. Was klinische Studien sind, wie du als Krebspatient:in mitmachst und warum sie lohnend sein können.

Foto: Unsplash/Marten Newhall

Schnelle Hilfe bei Krebs

Dieser Listicle war mir die längste Zeit ein besonderes Anliegen. Denn ich wollte schon lange eine lange Liste aller Anlaufstellen und Notrufnummern zusammenstellen, die es braucht, wenn jemand an Krebs erkrankt. Hier Bitteschön:

Anlaufstellen
Ich habe Krebs. Und wo gibt’s jetzt Hilfe?

Eine Krebsdiagnose fällt oft aus heiterem Himmel. Die Wenigsten sind vorbereitet. Schnelle Hilfe ist jetzt angesagt. Wo bekomme ich Hilfe? Mit welcher Unterstützung kann ich rechnen? Und wen rufe ich an, wenn ich nicht mehr weiter weiß?

Foto: Pexels/Andrea Piacquadio

Fatigue. Die gefühlt endlose Müdigkeit

Die meisten Krebspatient:innen können sicherlich ein Lied davon singen. Oder mehrere. Fatigue beschäftigt wohl irgendwann alle im Laufe der Zeit. Was die Fatigue ist, dass auch Depressionen auftreten können und was der Unterschied zum chronischen Fatigue-Syndrom ist, hab ich für das Kurvenkratzer-Magazin recherchiert:

Tired 24/7
Fatigue. Die gefühlt endlose Müdigkeit

Erst der Krebs und dann auch noch ständig müde, erschöpft und wie gerädert. Wenn neben der Krebserkrankung auch noch Fatigue dazukommt, fühlt sich der Alltag sehr schnell unbewältigbar an. Was Fatigue ist und was dagegen hilft. (Mit Checkliste)

Foto: Pexels/Andres Ayrton

Weiterlesen im Kurvenkratzer-Magazin …