Tschüss Tumor, Moin Humor

Alexander Heckrodt hat Rückenschmerzen. Er denkt, dass er sich beim Arbeiten verletzt hat. Doch als die Schmerzen nicht weniger werden, lässt er sich genauer untersuchen – und hat plötzlich ein Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs).

Ich habe für das Kurvenkratzer-Magazin ein Interview mit ihm geführt und er hat mich stark an meine eigene Krebsgeschichte erinnert, bei der ich zuerst auch von einer Arbeitsüberlastung ausging. Deshalb, meine lieben Leute, nehmt körperliche Symptome ernst, und lasst euch untersuchen, wenn ihr Schmerzen habt!

Vater mit Lymphdrüsenkrebs – Tschüss Tumor, Moin Humor

Weihnachten 2019 ist in Alexander Heckrodts Familie von Unsicherheit geprägt. Er hat Morbus Hodgkin. Mit Humor und positiver Einstellung akzeptiert der Vater von zwei Töchtern den Krebs und lässt ihn ziehen. Ein Gespräch über Pragmatismus, Bloggen, Achtsamkeit und seine Position in der Familie.

Foto: Alexander Heckrodt

Wie feiern Krebserkrankte Weihnachten?

Kurz vor Weihnachten habe für das Kurvenkratzer-Magazin drei an Krebs erkrankten Menschen jeweils drei gleiche Fragen gestellt. Wie sie zum Fest der Liebe stehen, haben sie mir in der Miniserie „3 mal 3 zu Weihnachten“ verraten. Als kleine Draufgabe (aka. Weihnachtsgeschenk) gibt’s drei Infokarten mit den wichtigsten Tipps zum jeweiligen Thema.

Dafinka hat mir erzählt, warum sie am liebsten zu Hause feiert: Intensiv mit Familie – Weihnachten zu Hause.

Don hatte Zungengrundkrebs und erklärt mir, wie sein Festtagsmenü aussieht: Weihnachten mit Zungenkrebs – Trotzdem fein speisen.

Die Dritte im Bunde ist Romi. Sie verrät mir, was ihr Schlüssel zu Ruhe und Klarheit ist: Fest ohne Stress – Die weihnachtliche Gemütlichkeit zelebrieren.

Foto: Pexels/Mohan Reddy Atalu

„Als Kind konnte ich mir kein Leben danach vorstellen“

Für das Kurvenkratzer-Magazin habe ich mit der Schauspielerin Vanessa Eichholz gesprochen, wie es ist, wenn die Mutter an Brustkrebs erkrankt: Über die Angst, darüber zu sprechen, darüber, wie Kindern und Jugendlichen heute geholfen wird, und wie in solch aussichtslosen Situationen dennoch Hoffnung geschöpft werden kann. 

„Bevor man gar nichts sagt, sollte man immer irgendetwas sagen.“
Vanessa Eichholz

Vanessa Eichholz
„Als Kind konnte ich mir kein Leben danach vorstellen“

Vanessa Eichholz: „Als Kind konnte ich mir kein Leben danach vorstellen“ (Screenshot: Privat, via Zoom)

Diagnose: Krebs – und was nun?

Wie ein Meteorit schlägt eine überraschende Krebsdiagnose in das Leben ein. Wer damit konfrontiert wird, weiß oft nicht, wie mit dieser neuen und verwirrenden Situation umzugehen ist. Alles schien bisher in gewissen Bahnen zu verlaufen, auf denen mehr oder weniger kontrolliert von Haltestelle zu Haltestelle gesteuert wurde. Aber plötzlich verschieben sich vom einen auf den anderen Tag die Prioritäten.

Für das Kurvenkratzer-Magazin habe ich als Online-Redakteur nun meinen ersten Artikel geschrieben. Er handelt davon, wie eine überraschende Krebsdiagnose das Leben auf einen Schlag ändert, und was in dieser Akutsituation am besten hilft. Entstanden ist eine Liste von 7 Tipps für die Handhabung des Notfalls, also wenn bei einem selbst oder einer*einem Angehörigen vor unmittelbarer Zeit Krebs diagnostiziert wurde.

Foto: Pexels/Sharon McCutcheon, Grafik: Kurvenkratzer

Der Claim von Kurvenkratzer, so wie ich nun einer bin: „Wir sprechen über Krebs. Laut.“

Übrigens ist dieser Artikel der Start einer Serie von Hilfestellungen für alle häufigen Situationen während einer Krebserkrankung – vom medizinischen Gespräch, über Bestrahlung und Chemotherapie, bis zu den Nachsorgeuntersuchungen und zum Reha-Aufenthalt. Seid also gespannt, was noch alles folgt!

Mut-Gewinnspiel zum einjährigen Buchvertrag

Heute vor einem Jahr habe ich den Buchvertrag zu „Als ich dem Tod in die Eier trat“ beim Verlag Kremayr & Scheriau unterschrieben, und um das zu feiern, verlose ich in den nächsten zwei Wochen jeweils ein Buch mit Widmung! (Nein, kein Aprilscherz.) 😉

Das Gewinnspiel läuft von heute bis 14.4. auf Facebook, Instagram und Twitter, und so kannst du gewinnen:

  1. Like einen der Gewinnspielbeiträge auf den oben genannten Plattformen.
  2. Kommentiere kurz, wie du in einer schwierigen Situation Mut geschöpft hast und/oder erstelle einen eigenen Beitrag dazu und verlinke mich (@fdq auf Twitter, @schreibgreiner auf Instagram) oder das Buch (Als ich dem Tod in die Eier trat auf Facebook / @AlsichdemTod auf Twitter) bzw. verwende den Hashtag #AlsichdemTodindieEiertrat.

Es gibt eine Zwischenauslosung. In der ersten Woche (1.4. bis 7.4.) gewinnst du selbst ein Buch und in der zweiten Woche (8.4. bis 14.4.) gewinnst du ein Buch für einen lieben Menschen, den du damit beschenken möchtest. 🥰

Die Gewinner werden am 8.4. und 15.4. bekannt gegeben (Social Media inkl. Verlinkung, damit ihr eine Benachrichtigung bekommt) und haben 24 Stunden Zeit, mir über eine private Direktnachricht ihre Adresse zu senden, die ich nur für diesen Zweck verwenden und danach sofort löschen werde. Für alle Gefinkelten: Ja, wenn ihr auf mehreren Plattformen einen Beitrag veröffentlicht, steigt eure Gewinnchance! Und wenn ihr zusätzlich auch noch meinen Newsletter abonniert, lege ich noch ein weiteres Los mit eurem Namen in den Topf.

Ich freue mich schon sehr auf eure Beiträge. Denn nicht nur in Zeiten wie diesen gilt: Zapfen wir alle unsere inneren Mutquellen an!

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