„Wie ein Meteorit schlägt eine überraschende Krebsdiagnose in das Leben ein. Wer damit konfrontiert wird, weiß oft nicht, wie mit dieser neuen und verwirrenden Situation umzugehen ist. Alles schien bisher in gewissen Bahnen zu verlaufen, auf denen mehr oder weniger kontrolliert von Haltestelle zu Haltestelle gesteuert wurde. Aber plötzlich verschieben sich vom einen auf den anderen Tag die Prioritäten.“

Für das Kurvenkratzer-Magazin habe ich als Redakteur nun meinen ersten Artikel geschrieben. Er handelt davon, wie eine überraschende Krebsdiagnose das Leben auf einen Schlag ändert, und was in dieser Akutsituation am besten hilft. Entstanden ist eine Liste von 7 Tipps für die Handhabung des Notfalls, also wenn bei einem selbst oder einer*einem Angehörigen vor unmittelbarer Zeit Krebs diagnostiziert wurde.

Der Claim von Kurvenkratzer, so wie ich nun einer bin: „Wir sprechen über Krebs. Laut.“

Übrigens ist dieser Artikel der Start einer Serie von Hilfestellungen für alle häufigen Situationen während einer Krebserkrankung – vom medizinischen Gespräch, über Bestrahlung und Chemotherapie, bis zu den Nachsorgeuntersuchungen und zum Reha-Aufenthalt. Seid also gespannt, was noch alles folgt!

Zwei frisch gedruckte Bücher mit Hardcover oder ein überformatiger Bildband über die norwegische Schroffküste, eine Nächtigung im Doppelzimmer am Neusiedler See (die zweite Person nicht eingerechnet), eine Tasche voll Gemüse und Käse vom Bioladen ums Eck, ein fancy-schmancy (aber nicht zu exklusives) Abendessen oder zwei Business Lunches in der Innenstadt, sechs DVDs aktueller Filme oder neun Streams vom VOD-Club, oder eine Hodenentfernung, alles für jeweils 46,96 Euro erhältlich. Die geht übrigens ähnlich schnell wie ein Einkauf dieser schönen Dinge. Also für mich jedenfalls. Damals, vor fünf Jahren.

Weiterlesen in meinem Krebsblog auf InfluCancer.com.

In Neuseeland 2014 am Berg, als noch beide Hoden drin waren.

„Darf ich mich hier aufwärmen?“, fragt das kleine Mädchen und setzt sich auf meine Decke am Donaustrand. Komisch, denke ich mir, unüblich, sich einfach zu einem Fremden zu setzen, aber sie ist halt noch nicht so, wie wir erwachsenen Menschen. „Ich heiße Elvira, ich bin vier“, sagt sie und hält mir die ausgestreckten Finger entgegen, „bald werde ich fünf“.

Wahre Begebenheit. Weiterlesen in meinem Krebsblog auf InfluCancer.com. Zuerst veröffentlicht am 8. Juni 2020 auf Instagram und Facebook

Die schöne „blaue“ Donau, von der Donauinsel in Wien aus gesehen.

Was macht es mit dir, wenn du dich auf das Eigentliche, auf das Wichtige deines Lebens besinnst? Vor diese Frage wird Erich, aufstrebender Architekt Mitte Dreißig gestellt, als seine Augen plötzlich Klarsicht von ihm einfordern.

Auszug aus »Neun Minuten« in: »Herzgezeiten« (Twentysix 2019)

Meine Autor_innengruppe Nikas Erben, vertreten durch die Herausgeberinnen Magret Kindermann und Wiebke Tillenburg, hat nach Briefe aus dem Sturm (Twentysix 2018) nun eine nächste Anthologie mit insgesamt zwanzig Kurzgeschichten zum Thema Liebe mit Happy End veröffentlicht. Und eine dieser Kurzgeschichten ist von mir.

Klappentext »Herzgezeiten«

Die Autorinnen und Autoren der weiteren Geschichten der Anthologie sind: Johny Doluptas, Vanessa Glau, M.D. Grand, S.M. Gruber, Jessica Iser, Kia Kahawa, Magret Kindermann, Wolfgang Lamar, Nicole Neubauer, Eva-Maria Obermann, Julia von Rein-Hrubesch, Denny Sachs, Michaela Stadelmann, Wiebke Tillenburg, Jens Volckmann, Esther Wagner und Barbara Weiß.

Magret Kindermann (Hrsg.), Wiebke Tillenburg (Hrsg.):
Herzgezeiten. Anthologie
Verlag Twentysix 2019
440 Seiten
ISBN-13: 9783740754273
Paperback 12,99 Euro
Kostenfreier Versand über Twentysix.de bzw. bei der Buchhändlerin des Vertrauens bestellbar.

Wir freuen uns über Rezensionen auf den gängigen Plattformen oder auch nur kurze Meinungen zum Buch, gerne über Twitter unter #Herzgezeiten. Viel Freude beim Lesen!

Screenshot: katkaesk.com

In der Reihe »Sterbenswörtchen« der Bloggerin Katharina Peham ist heute ein Interview mit mir zum Thema Tod und Sterben erschienen, worüber ich mich sehr freue.

Weil sich Katharina sehr viel mit den Themen Abschied und Verlust beschäftigt, befragt sie seit mehr als einem Jahr Autor_innen, Blogger_innen und Kulturschaffende zum Thema Tod und Sterben. »Aus dem Grund, weil diese Gefühle vor allem bei jungen Menschen lapidar dargestellt und viel zu wenig thematisiert werden«, schreibt sie, und weil sie »diesem Thema im öffentlichen Raum Platz geben möchte.« Das unterstütze ich natürlich vollinhaltlich!
Meine Antworten zu den Fragen »Wie politisch ist der Tod?«, »Was bleibt von Menschen, wenn sie nicht mehr sind?«, »Welchen Zustand hat der Tod?« und noch einigen weiteren sind auf ihrem Blog erschienen.

Meine Kurzgeschichte »Das Kandldirndl« ist in der Anthologie »Briefe aus dem Sturm« erschienen. Die Geschichtensammlung wurde von den beiden Autorinnen Magret Kindermann und Wiebke Tillenburg im Verlag Twentysix herausgegeben.

»Das Kandldirndl« handelt von einem grantelnden Achtzigjährigen, der im Altersheim einen dreißig Jahre alten Brief zugestellt bekommt. Er stammt von seiner Jugendliebe, zu der er den Kontakt verloren hat. Erfüllt mit neuen Lebensgeistern macht er sich auf den Weg zu seiner alten Freundin. Die große Frage ist: Wird er sie noch sehen?

Neben meiner sind noch fünfzehn weitere Geschichten von zwölf verschiedenen Autoren enthalten: Nicole NeubauerJune IsWolfgang LamarEsther WagnerJulia von Rein-HrubeschWiebke TillenburgKia KahawaMagret Kindermann (siehe Rezension von »Tulpologie« in meinem Blog), M.D. GrandDenny SachsVanessa Glau und Jessica Iser. Somit ist das Buch perfekt als Sommerlektüre geeignet! 😊

Ich freue mich sehr über die gelungene Zusammenarbeit mit Magret und Wiebke und der Lektorin Michaela Stadelmann, die das ein abschließendes Lektorat und das Korrektorat des Gemeinschaftswerks übernommen hat. Für das Coverdesign und sämtliche Illustrationen des Buchs zeichnet die wunderbare Esther Wagner verantwortlich. Jede Geschichte hat ihr eigenes Bild. Seid also gespannt!

Illustration: Esther Wagner

Hervorgegangen ist das Projekt aus der Anthologie »Sehnsuchtsfluchten« der Herausgeberinnen Julia von Rein-Hrubesch und Nika Sachs, 2017 ebenfalls im Verlag Twentysix erschienen. Um die Ideengeberin der ersten Anthologie entsprechend zu würdigen, die dieses Jahr leider nicht dabei war, haben wir dem Autorenkollektiv den Namen »Nikas Erben« gegeben.

Erhältlich ist das 228-seitige Buch »Briefe aus dem Sturm« mit insgesamt sechzehn Kurzgeschichten (als Taschenbuch um 9,99 Euro bzw. 10,30 Euro (Österreich) oder E-Book (ePub) um 4,99 Euro) hier:

Wir freuen uns über Rezensionen und Feedback über Twitter mit dem Hashtag #BriefeausdemSturm! 😊 Gerne könnt ihr auch hier am Blog kommentieren.

Screenshot: Projekt *.txt

„Projekt *.txt“, das sind Katharina Peham und Dominik Leitner. Über Twitter bin ich auf die beiden und deren literarisches Schaffen aufmerksam geworden. Mit dem „Projekt *.txt“ möchten sie Autorinnen und Autoren im Internet eine Plattform geben, kurze Texte zu ausgewählten Themen zu schreiben. Dazu publizieren sie regelmäßig ein Wort des Monats und verlinken auf den jeweiligen Text.

Ich habe auf meinem Krebs-Blog einen Beitrag zum Thema Glück gepostet, der ursprünglich im ersten Seminar meines literarischen Schreiblehrgangs entstanden ist.

Update 11. August 2020: Das „Projekt *.txt“ wurde mittlerweile beendet, die Website ist daher offline, aber es wurde eine Anthologie mit den besten Beiträgen der vergangenen Jahre herausgegeben.