Vorgestellt

Let’s talk about money – Wie sich der Podcast finanziert

Ich spreche seit 6 Jahren öffentlich über Krebs und darüber, wie Männer mit einer Krebserkrankung umgehen. Oder oft eben nicht, sondern schweigen, funktionieren, weitermachen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie einsam das sein kann. Bei meiner ersten Diagnose habe ich kaum darüber gesprochen, bei der zweiten sehr viel mehr. Erst da habe ich gemerkt, wie erleichternd es ist, den Krebs nicht mehr zu verstecken, sondern offen darüber zu sprechen. Die Männer in meinen Gruppen berichten ähnliches und auch, dass ihnen ein wertschätzender Austausch im sozialen Umfeld oft fehlt.

Aus genau diesem Mangel heraus ist der Männerkrebs-Podcast entstanden. Er ist ein Versuch, einen Raum zu schaffen, den es offline oft nicht gibt. Einen Ort, an dem Männer über Angst, Sexualität, Nebenwirkungen, Alltagsbewältigung und Zweifel sprechen können, ohne Pathos, ohne Floskeln, ohne unverlangte Ratschläge, ohne Heilsversprechen. Mich interessiert dabei weniger die Heldengeschichte als das konkrete Erleben. Was wirklich hilft. Was nicht hilft. Und was man gerne früher gewusst hätte.

Dezember-Challenge

Bis 31.12.2025 suche ich 20 Menschen, die diese Arbeit gut und wichtig finden und eine Mitgliedschaft abschließen. Aktuell gibt es 17 Community-Mitglieder (bei rund 400–500 Downloads pro Monat). Das ergibt 166 Euro brutto Einnahmen. Nach Abzug von Umsatzsteuer und Transaktionskosten bleiben 125 Euro netto.

2 Podcastfolgen pro Monat bedeuten rund 40 Stunden Arbeit. Rechne ich Interviews, Recherchen, Redaktion, Kooperationen und Weiterentwicklung dazu, sind es eher über 55 Stunden. Daraus ergibt sich ein fiktiver Stundensatz von allerhöchstens 3 Euro.

Warum ist das so? Der Podcast behandelt ein tabubehaftetes Thema, bewegt sich bewusst in einer Nische und ist kein klassisches Unterhaltungsformat. Einnahmen über Werbung oder Sponsoring sind schwer zu erreichen. Deshalb bleiben Förderungen, Querfinanzierungen und Community-Mitgliedschaften.

Wie die Finanzierung funktioniert

Konkret heißt das:

Vergangene Woche habe ich habe diese Kalkulation in einer Sonderfolge offengelegt. Seither sind 4 neue Mitglieder dazugekommen. Das ist ermutigend, aber nur ein erster Schritt.

Jede neue Mitgliedschaft ist ein Beitrag dazu, dass unabhängiger Gesundheitsjournalismus mit männlicher Perspektive möglich bleibt und Männer mit Krebs sich weniger allein fühlen müssen.

Wenn dir diese Haltung wichtig ist, unterstütze die Arbeit am Podcast!

Und falls das gerade nicht möglich ist: Erzähle vom Podcast. Teile diesen Beitrag. Auch das hilft. ✨

E-Mail-Serie „Sicher durch schwierige Zeiten“

Achtung: Männergruppe 11.03.2026 geänderter Ort

Die offene Selbsthilfegruppe „Männer und Krebs“ der Österreichischen Krebshilfe Wien, die ich seit 2021 moderiere, findet am 11. März 2026 ausnahmsweise an einem anderen Ort statt.

Datum: Mittwoch 11.03.2026
Uhrzeit: 18:30–20:00
Ort: im Hinterzimmer eines Lokals in 1090 Wien
Adresse wird bei Anmeldung bekanntgegeben

Männergesundheit – Mut zur Verletzlichkeit

Heute zum Internationalen Männertag im DerStandard mein Vorwort „Mut zur Verletzlichkeit: Selbstfürsorge salonfähig machen“ in der Gesundheitsratgeber-Beilage „Männergesundheit“, ein Plädoyer für den in Gesundheitsfragen selbstbewusst kompetenten und eigenständigen Mann.

Danke Paul Pirkelbauer von Mediaplanet!

Wie vielfältig Männerkrebs sein kann

Mein Männerkrebs-Podcast und auch Das Herrenzimmer – der Männer-Podcast der Krebshilfe, in dem ich Co-Host bin, leben von authentischen Geschichten. Von Männern, die über ihre Krebs-Erkrankung sprechen, über das Leben danach, über Zweifel, Ängste, Hoffnung und Mut.

Damit du schneller findest, was dich persönlich interessiert, gibt es jetzt eine neue Übersicht:

👉 Krebsarten im Podcast

Dort findest du alle bisherigen Folgen nach Krebsarten sortiert – von Hodenkrebs, Prostatakrebs und Lungenkrebs über seltenere Krebs-Erkrankungen wie Morbus Waldenström oder Zungengrundkrebs.

Jede Episode zeigt eine andere Perspektive:

  • Wie Männer mit ihrer Diagnose umgehen.
  • Was ihnen hilft.
  • Und was sie anderen mitgeben möchten.

Warum diese Seite wichtig ist

Viele Männer suchen gezielt nach Erfahrungsberichten zu „ihrem“ Krebs. Andere möchten einfach wissen, wie unterschiedlich Betroffene mit dieser Herausforderung leben. Beides findest du jetzt gebündelt auf einer Seite – übersichtlich, wachsend und verlinkt zu den passenden Podcastfolgen.

👉 Zur Übersicht: Krebsarten im Podcast

Deine Geschichte zählt

Wenn du selbst betroffen bist und deine Erfahrung teilen möchtest, oder wenn du Themenvorschläge hast – melde dich gerne bei mir.

Denn Männerkrebs hat viele Gesichter. Und jedes davon verdient Gehör.

👀 Suche: Redakteur:in für Social Media, Community & Podcast (20 h, Teilzeit, Wien)

Du hast ein Gespür für Sprache, Emotionen und Storytelling? Du bewegst dich sicher in Social Media, entwickelst gerne Communitys und möchtest journalistisch ein sinnstiftendes Projekt mitgestalten? Dann suche ich dich!

Über die Stelle

Der Podcast „Männerkrebs – Was tut Mann mit Krebs?“ ist ein einzigartiges Format für Männer mit Krebs und ihr Umfeld. Das Ziel: Lebensnahe und nutzwertorientierte Unterstützung, Wissensvermittlung zur Patient Journey und konstruktiver Erfahrungsaustausch – in einer Community, die sich sicher und verstanden fühlt. Mehr über den Podcast, über mich und mein noch sehr junges Unternehmen erfährst du auf dieser Website.

Um die Reichweite zu vergrößern und noch mehr Betroffene zu erreichen, suche ich eine:n Redakteur:in (20 Wochenstunden ab April, befristet auf 1 Jahr, mit der Option auf Verlängerung bei guter Geschäftsentwicklung)mit Fokus auf Social Media, Community Building und Podcast-Produktion.

Deine Aufgaben

📲 Social Media & Community (50 %)

• Verwertung von bestehendem Microcontent und Content-Produktion für Instagram, LinkedIn und Facebook
• Ausspielen von Social-Media-Inhalten, die zum Interagieren anregen, und empathisches Betreuen der Community
• Strategische Entwicklung der Community mit Fokus auf Steady-Mitgliedschaften und Optimieren des User-Funnels 

📝 Podcast-Redaktion (40 %)

• Recherchieren von Folgeninhalten und Verfassen von Website- und Social-Media-Texten mit einer Mischung aus emotionaler Nähe, Evidenzbasiertheit und Klarheit
• Erstellen von Skripts, Shownotes, Moderations- und Newslettertexten
• fallweise Unterstützen bei der Akquise von Kooperationen (Pre-Sales)

🚀 Produktentwicklung (10 %)

• Mitgestalten und Optimieren bestehender und neuer Folgen-Formate im Podcast mit größtmöglichem Nutzen für die Zielgruppe
• Erarbeiten von Verbesserungsvorschlägen basierend auf Community-Feedback

Das bringst du mit

✅ Erfahrung im journalistischen Schreiben, idealerweise mit Fokus auf Gesundheitsthemen und keine Scheu vor Krebs
✅ Kommunikations- und Storytellingkompetenz, ausgezeichnetes verbales und schriftliches Ausdrucksvermögen in Deutsch
✅ Sicherer Umgang mit Canva, CapCut, ChatGPT (Adobe Audition & CastMagic von Vorteil) und Social Media
✅ Fähigkeit, analytisch und strukturiert mit kreativem Ideenreichtum zu arbeiten 
✅ Motivation, eine Community nachhaltig aufzubauen und zu betreuen

Das biete ich

🕰 Flexible Arbeitszeiten mit hoher Eigenverantwortung
🎫 Öffi-Ticket für Wien
📍 Arbeitsplatz in Wien mit Homeoffice-Möglichkeit
🎓 Weiterbildung möglich in Social Media, Journalismus, Produktentwicklung
💰 Gehalt: 1.250 € brutto/Monat (bei 20 h/Woche, 14 x jährlich)

Bewirb dich jetzt!

Bitte sende deine Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf und Arbeitsproben) an bewerbung.podcast (at) alexandergreiner.com bis spätestens 24. März 2025.

Ich freue mich auf dich! 🎧📱🤳

breath room media e.U.
Alexander Greiner
Augasse 2-6, c/o WestSpace/Community Media Hub, 1090 Wien
ATU80197029 | FN 618010 p | Handelsgericht Wien

Die Stelle und das Podcast-Projekt sind gefördert durch die Wirtschaftsagentur Wien. Ein Fonds der Stadt Wien. Realisiert in redaktioneller Unabhängigkeit.

Krebs & Job: Weitermachen oder Neustart?

Wie Männer die beruflichen Herausforderungen einer Krebsdiagnose meistern und neue Prioritäten setzen. Und der Einfluss von Krebsdiagnosen auf das Berufsleben: Erfahrungen aus dem Männerkrebs-Podcast

Die Diagnose Krebs trifft viele Menschen in einem Alter, in dem sie noch aktiv im Berufsleben stehen. Eine Analyse aus dem österreichischen Krebsreport 2024 zeigt, dass 56 Prozent der Menschen zwischen 15 und 64 Jahren mit einer Krebsdiagnose berufstätig sind. In dieser Episode des Männerkrebs-Podcasts diskutieren Gäste wie Martin, Richard und Jürgen, wie sie mit den Herausforderungen umgegangen sind, die eine Krebsdiagnose für ihr Berufsleben mit sich bringt.

Prioritäten neu setzen: Martins Weg zur Balance

Martin spricht offen darüber, wie seine Krebsdiagnose ihm geholfen hat, seine beruflichen und persönlichen Prioritäten neu zu definieren. Vor seiner Operation hatte er sich selbst zu viele Verpflichtungen aufgeladen. Nach seiner Diagnose entschied er sich, bewusst einen Gang herunterzuschalten und mehr Zeit für sich selbst zu nehmen.

  • Reduzierung beruflicher und persönlicher Belastungen
  • Monatliche statt wöchentliche Verpflichtungen übernehmen
  • Mehr Freizeit für persönliche Interessen nutzen

Jürgen: Die Suche nach neuem Lebenssinn

Jürgen, ein Zollbeamter, teilt seine Gedanken zur beruflichen Neuorientierung nach seiner Krebsdiagnose. Er empfindet seine aktuelle berufliche Situation als unbefriedigend und überlegt, wie er eventuell einen Neuanfang in der Privatwirtschaft wagen könnte. Für Jürgen war die Diagnose ein Weckruf, sich mit seiner Lebenszufriedenheit auseinanderzusetzen.

  • Überlegungen zu beruflichen Veränderungen
  • Wunsch nach mehr Freiheit und Sinn im Beruf
  • Finanzielle Absicherung gibt Mut für Veränderung

Erwerbstätigkeit als Ablenkung und Normalität

Für Richard und Martin sind ihre Berufe eine willkommene Ablenkung von der Krankheit. Richard betont, dass seine Arbeit ihm in den ersten Phasen der Diagnose Halt und Ablenkung gegeben hat. Martin wiederum beschreibt, wie wichtig es ist, privates von beruflichem zu trennen, um in der Arbeit voll konzentriert zu bleiben.

  • Arbeit als Ablenkung von der Krankheit
  • Struktur und Normalität durch berufliche Aktivitäten
  • Soziale Integration und persönliches Identitätsgefühl durch den Beruf

Fakten und Zahlen aus dem österreichischen Krebsreport

Der österreichische Krebsreport 2024 liefert wichtige Daten zur Erwerbstätigkeit von Menschen nach einer Krebsdiagnose:

  1. 80 % der Betroffenen arbeiten ein Jahr nach der Diagnose wieder oder immer noch.
  2. 77 % der Betroffenen sind zwei Jahre nach der Diagnose erwerbstätig.
  3. Männer arbeiten häufiger als Frauen weiter, was auch in der gesunden Bevölkerung so ist.
  4. Wahrscheinlichkeit der Erwerbstätigkeit hängt stark von Tumorart und Stadium ab.

Lessons Learned

Die Gespräche im Podcast verdeutlichen die unterschiedlichen Herangehensweisen der Männer an ihre beruflichen Herausforderungen durch Krebs:

  • Neu gesetzte Prioritäten können helfen, beruflichen und persönlichen Stress zu reduzieren.
  • Berufliche Veränderungen erfordern Mut, können aber eine Verbesserung der Lebensqualität bringen.
  • Die Arbeit bietet nicht nur finanziellen Halt, sondern ermöglicht auch soziale Teilhabe und Ablenkung.

🎧 Hör rein in die Folge „Der Job mit Krebs – Weiterarbeiten trotz Diagnose, oder doch nicht?“ mit Alexander Greiner im Männerkrebs-Podcast.

Resilienz stärken – Dein persönlicher Weg mit Krebs

Eine Krebsdiagnose verändert alles – das Leben, die Beziehungen, die eigene Wahrnehmung. Sie fordert uns heraus, tief in uns selbst nach Ressourcen zu suchen, von denen wir vielleicht gar nicht wussten, dass sie existieren. Doch wie geht man mit einer solchen Herausforderung um? Wie gelingt es, Resilienz und innere Stärke aufzubauen?

Wie kannst du dich selbst stärken? Und wie kann dir dabei das kostenlose Mini-Workbook Selbsthilfe & Resilienz für Männer mit Krebs helfen?

Die Herausforderung einer Krebsdiagnose

Mit einer Krebsdiagnose steht man oft vor einer emotionalen Achterbahnfahrt: Angst, Unsicherheit und Fragen, auf die es nicht immer sofort Antworten gibt. Doch gleichzeitig gibt es auch die Möglichkeit, an dieser Situation zu wachsen.

Warum Resilienz so wichtig ist:

Resilienz bedeutet, sich trotz der Widrigkeiten wieder aufzurichten. Es ist die Fähigkeit, den eigenen Weg durch die Krise zu finden und vielleicht sogar gestärkt daraus hervorzugehen.

Lass dich inspirieren und höre dir Geschichten von Männern an, die ähnliche Wege gegangen sind. Erfahre mehr in meinem Podcast Männerkrebs – Was tut Mann mit Krebs?

👉 Jetzt reinhören: Folge 1 – Der Diagnose-Schock

👉 Mehr erfahren: Folge 3 – Zwischen Nähe und Abgrenzen

Einblicke ins Workbook: Dein Werkzeug für den Alltag

Unser Workbook ist ein Begleiter für deinen individuellen Weg. Es wurde speziell für Männer entwickelt, die entweder aktuell mit Krebs leben oder die Erkrankung überstanden haben. Es hilft dir, deinen Blick nach innen zu richten, praktische Schritte zu gehen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Was dich erwartet:

  • Umgang mit der Diagnose: Erste Schritte und wie du dir selbst helfen kannst.
  • Stressabbau & Entspannung: Bewährte Methoden, die dich beruhigen und stärken.
  • Resilienz stärken: Praktische Werkzeuge, um schwierige Zeiten zu meistern.
  • Lebensphilosophie & Erbe: Was du hinterlassen und wie du Spuren setzen kannst.

Jede Sektion bietet dir Anleitungen, Reflexionsübungen und konkrete Schritte für deinen Alltag.

👉 Vertiefe das Thema: Folge 7 – Starte mit Entspannung

Wie das Workbook dir hilft

Das Workbook ist nicht einfach nur ein Leitfaden – es ist ein Werkzeug, das dich aktiv einbindet. Durch Reflexionsfragen, praktische Übungen und motivierende Inhalte findest du heraus, was dir guttut und wie du deinen Alltag nach deinen Bedürfnissen gestalten kannst.

Du möchtest deine Resilienz aufbauen?

  • Starte mit kleinen Schritten.
  • Übe, im Moment zu bleiben und dich nicht von Ängsten überwältigen zu lassen.
  • Lerne, dich auf das zu konzentrieren, was du kontrollieren kannst.

Hör dir dazu auch unsere Folge an:

👉 Folge 6 – Was wir uns wünschen

Jetzt durchstarten: Lade dir das Workbook herunter

Du bist bereit, deinen Weg mit Krebs aktiv zu gestalten? Dann nutze unser Workbook als deinen Begleiter. Es ist kostenlos und du kannst es direkt hier herunterladen:

👉 Kostenloses Workbook herunterladen

Fazit: Du bist nicht allein

Egal, ob du gerade am Anfang stehst oder schon viele Schritte gegangen bist: Du bist nicht allein. Nutze die Ressourcen, die dir zur Verfügung stehen, und lass dich von den Geschichten anderer inspirieren. Unser Workbook und die Podcastfolgen sind dafür da, dir auf deinem Weg Unterstützung zu bieten.

Hör rein, lies mit, mach mit. Gemeinsam schaffen wir das.

Eine Reise durch Hoffnungen und Sehnsüchte

Wünsche zum Jahresausklang, Jahreswechsel und Jahresanfang im Männerkrebs-Podcast. Ein Blogeintrag über die sechste Episode des Podcasts „Männerkrebs – Was tut Mann mit Krebs?“

Der Umgang gegen Krebs ist nicht nur eine körperliche, sondern auch eine emotionale und mentale Herausforderung. Der Männerkrebs-Podcast bietet ein Forum, in dem Männer offen über ihre Erfahrungen sprechen können.

Diese Episode widmet sich den Wünschen und Hoffnungen für die Zukunft während einer Krebsdiagnose: „Zeit der Wünsche: Worauf hoffen Männer mit Krebs?“

Das Streben nach Schuldenfreiheit

Martin, der mit Morbus Waldenström diagnostiziert ist, öffnete die Diskussion mit seinen drei Wünschen:

  1. Schuldenfreiheit: Martin betont die Freiheit, die er durch das Tilgen seiner Schulden erlangen möchte.
  2. Eine liebevolle Beziehung: Ein weiteres Ziel von Martin ist es, in einer erfüllenden, liebevollen Beziehung zu leben.
  3. Früher Ruhestand: Aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen wünscht sich Martin, frühzeitig in den Ruhestand zu gehen, um seinen Körper nicht weiter zu belasten.

Martin erläutert auch die Schwierigkeiten, die mit einem Invalidenpass verbunden sind, und wie dies vielleicht in zwei Jahren einfacher sein könnte.

Die Sehnsucht nach einer Erektion

Martin, der schon in vorherigen Folgen wegen seines Prostatakrebses sprach, teilt seine drei Wünsche:

  1. Ein geteilter Gewinn bei den Euro-Millionen: Martin spielt ab und zu und träumt von einem Gewinn, der nicht nur ihm, sondern auch anderen zugutekommt.
  2. Eine erneute Erektion erleben: Dieses intime und persönliche Geständnis zeigt, wie Krebs auch die Sexualität beeinflusst.
  3. Allgemeine Zufriedenheit und Gesundheit: Martin ist politisch engagiert und unterstützt die Krebshilfe im Burgenland.

Die Bedeutung der Gesundheit

Wolfgang, der Zungengrundkrebs überwunden hat, reflektiert über seine drei Wünsche:

  1. Dauerhafte Gesundheit: Er betont die Essenz von Gesundheit und wie wichtig es ist, dies nicht als selbstverständlich zu betrachten.
  2. Erfüllte Liebe: Ein weiterer zentraler Wunsch von Wolfgang ist eine erfüllte und liebevolle Beziehung.
  3. Weltfrieden: Wolfgang hebt auch hervor, wie wichtig Weltfrieden für das Gesamtwohl der Menschheit ist.

Das Bedürfnis nach Konstanz

Richard, bei dem Lungenkrebs diagnostiziert wurde, teilt seine eher bescheidenen Wünsche:

  1. Einpendelung der Krankheit: Richard hofft, dass seine Krankheit sich soweit stabilisiert, dass er noch viele Jahre leben kann.
  2. Gesundheit seiner Frau: Ein simpler, aber tief empfundener Wunsch für das Wohlergehen seiner Frau.
  3. Unentschlossenheit: Ihm fehlt ein dritter klarer Wunsch, was mich dazu bewegt, ihm auch weiterhin noch sehr viele Lebensjahre zu wünschen.

Die Sehnsucht nach Normalität

Thomas, der Hautkrebs (Amelanotisches Melanom) hatte, spricht über seine Wünsche:

  1. Gesundheit seiner Kinder: Als Vater von vier Kindern steht deren Gesundheit an erster Stelle.
  2. Eigene Gesundheit: Er hofft, dass seine eigene Gesundheit stabil bleibt.
  3. Ein entschleunigertes Leben: Thomas wünscht sich eine Rückkehr zu einer weniger technologisch getriebenen, langsameren Lebensweise. Für uns alle.

Der Wunsch nach Orientierung

Jürgen, der Prostatakrebs hat, teilt mit außergewöhnlicher Offenheit seine Wünsche:

  1. Stabilität seiner PSA-Werte: Jürgen hofft, dass seine PSA-Werte nicht weiter ansteigen und er keine weitere Behandlung benötigt.
  2. Gesundheit seiner Familie: Seine Familie gesund zu wissen, ist ihm sehr wichtig.
  3. Mentale Klarheit: Er kämpft mit Selbstzweifeln und wünscht sich mehr Entschlossenheit in seinem Handeln.

Lektionen aus der ersten Staffel

Zum Abschluss dieser Episode noch meine persönlichen „Lessons Learned“ aus der ersten Staffel:

  • Stressbewältigung: Ich habe 2024 gelernt, sich selbst nicht mehr zu stressen, trotz der Herausforderungen.
  • Fähigkeiten verbinden: Es geht nicht nur um Zertifikate, sondern darum, vorhandene Fähigkeiten sinnvoll zu nutzen.
  • Dankbarkeit und Gelassenheit: Die Gespräche mit den Männern haben mich gelehrt, mehr Gelassenheit in mein Leben zu integrieren.

Ein Gedanke zum Schluss

Diese Folge zeigt, wie wichtig es ist, über Wünsche und Hoffnungen zu sprechen, gerade im Angesicht von Krankheit und Ungewissheit. Die Offenheit und Ehrlichkeit der Gesprächspartner kann uns alle dazu inspirieren, unseren eigenen Wünschen mehr Raum zu geben und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren.

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Umgang mit der Frage „Wie geht es dir?“ bei Krebs

Warum die Frage „Wie geht es dir?“ bei Krebs besondere Bedeutung hat. Beschäftigung mit einem Thema der Selbstwahrnehmung und des gegenseitigen Mitgefühls.

Die Frage „Wie geht es dir?“ mag im alltäglichen Gebrauch eine beiläufige Floskel sein, doch für Krebspatienten kann sie ein Minenfeld sein. In der neuesten Episode des Männerkrebs-Podcasts „Die einfachste und zugleich schwerste Frage: Wie geht es dir?“ spreche ich wieder mit mehreren Gästen über ihre Erfahrungen und den Umgang mit dieser scheinbar einfachen, genau genommen aber dann doch komplexen Frage gesprochen.

Die Floskel und ihre Herausforderung

Die Floskel „Wie geht es dir?“ wird oft unbewusst, aus Höflichkeit oder auch aus grenzüberschreitender Neugier verwendet, ohne wirkliche Absicht, eine tiefgehende Antwort zu bekommen. Dies wird im Podcast wiederholt von meinen Gästen hervorgehoben.

Herausforderungen der Frage:

  • Floskelhaftigkeit: Viele Menschen stellen die Frage, ohne tatsächlich eine ernsthafte Antwort zu erwarten.
  • Komplexität: Eine wahrheitsgemäße Antwort kann sehr komplex und zeitaufwendig sein.
  • Emotionale Belastung: Die Frage kann negative Emotionen hervorrufen und an den Gesundheitszustand erinnern.

Ehrlichkeit im Umgang mit Nahestehenden

Martin betont, dass er bei engen Freunden ehrlicher ist, während er bei Arbeitskollegen oder Bekannten oft eine oberflächliche Antwort gibt. Diese Unterscheidung ist wichtig, um sich vor zu viel emotionaler Belastung zu schützen.

Die Bedeutung der Frage aus verschiedenen Perspektiven

Michael erzählt von seinem sensibleren Umgang mit der Frage nach seiner Diagnose. Er stellt eine Gegenfrage: „Willst du es wirklich wissen?“ Dies hebt hervor, dass der Kontext und die Absicht des Fragenden oft entscheidend sind.

Empathische Alternativen zur Frage:

  • „Wie fühlst du dich heute?“
  • „Gibt es etwas, worüber du sprechen möchtest?“
  • „Wie kann ich dich heute unterstützen?“

👉 Weiterlesen: Wie kannst du als angehörige Person oder als Freund:in einen an Krebs erkrankten Menschen unterstützen?

Selbstreflexion: Sich selbst die Frage stellen

Stephan spricht darüber, wie wichtig es ist, sich selbst zu fragen, wie es einem geht, besonders in stressigen Phasen. Oftmals wissen wir nicht wirklich, wie es uns geht, weil wir zu beschäftigt sind.

Die Frage nach Bedürfnissen statt nach dem Befinden

Ich persönlich finde es viel interessanter, statt „Wie geht es dir?“ folgendes zu fragen: „Was brauchst du?“ Diese Frage kann manchmal hilfreicher sein, da sie konkrete Unterstützung anbietet.

Offenheit und Grenzen im Gespräch

Martin berichtet von Grenzen, die er gesetzt hat, wenn ihm zu persönliche Fragen gestellt wurden. Durch seine direkte Antwort konnte er diese Situationen entkrampfen und klären, dass bestimmte Themen für ihn zu intim sind.

Tipps zum Setzen von Grenzen:

  • Direkt und ehrlich antworten.
  • Signalisieren, wenn eine Grenze überschritten wird.
  • Offenheit, wenn man sich bereit fühlt zu sprechen.

Warum die Frage wichtig bleibt

Obwohl die Frage „Wie geht es dir?“ oft als Floskel verwendet wird, bleibt sie eine der zentralen Fragen, die uns miteinander verbindet. Wichtig ist der Kontext und das Einfühlungsvermögen des Fragenden.

Wichtige Erkenntnisse der Episode:

  1. Unterscheidung je nach Beziehung: Ehrlich bei engen Freunden, oberflächlich bei Bekannten.
  2. Empathische Alternativen zur Standardfrage: Fragen, die Unterstützung und Empathie zeigen.
  3. Selbstreflexion: Sich selbst fragen, wie es einem wirklich geht.
  4. Grenzen setzen: Klar kommunizieren, wenn eine Frage zu persönlich ist.

Diese Episode macht deutlich, wie komplex und wichtig der Umgang mit der Frage „Wie geht es dir?“ für Krebspatienten ist. Ihr empathischer und offener Umgang kann den Betroffenen helfen, die Last der Krankheit zu tragen.