Podcast durchsuchen

Mit den mittlerweile 49 Folgen des Podcasts (und gleich vielen Newsletter-Ausgaben) ist bereits ein ordentlicher Fundus an hilfreichen Ressourcen angewachsen.

Wie von einem Support-Mitglied beim vergangenen Jahrestreffen angeregt, habe ich bereits seit einiger Zeit vor, ein einfach und schnell zu navigierendes Archiv zur Verfügung zu stellen. Das ist mir bisher aus Zeit- und Geld-Gründen noch nicht gelungen. Hier aber eine Zwischenlösung:

Suchmaschinen-Hack

Als Workaround funktioniert ein sehr simpler Hack mit Google (klappt genauso auch in vielen anderen Suchmaschinen, z.B. DuckDuckGo):

  • Wenn du beispielsweise nach Inhalten für Mund-Rachen-Krebs im Podcast suchen willst, gib folgendes in das Suchformular ein:
  • Du erhältst als Suchergebnis alle Folgen, in denen die Suchbegriffe in der Folgenbeschreibung und den Shownotes vorkommen:

Newsletter durchsuchen

Leider funktioniert das gleiche beim Newsletter nicht. (Offenbar sperrt Steady da etwas, oder die Inhalte sind von Google noch nicht indexiert, was mich wundern würde, weil einmal schon eine Newsletter-Ausgabe in Google News aufgenommen wurde.)

Für den Newsletter kann ich deshalb derzeit nur den Archiv-Link anbieten, dann musst du dich durch die einzelnen Ausgaben klicken:

Diesen Link kannst du gerne auch an andere Männer mit Krebs weitergeben. (Sie können dann halt nur bis zur Paywall lesen, die ich aber ohnehin gestern, wie besprochen, wesentlich abgesenkt habe.) Und den Abo-Link für den kostenlosen Newsletter leg ich dir auch gleich noch bei, den bitte auch gerne weitergeben:

Mitglieder-Jahrestreffen

Gestern Abend war das virtuelle Jahrestreffen aller Mitglieder des Männerkrebs-Podcasts. Falls du dabei warst: Herzlichen Dank für dein Mitwirken!

Ich habe auf die Zeit seit dem Start des Podcasts zurück geblickt, die bisherigen Podcast-Statistiken vorgestellt und einen noch tieferen Einblick in den Podcast-Betrieb gewagt, als du ihn vielleicht bereits über den Männerkrebs-Newsletter kennst.

Da das Projekt finanziell auf wackeligen Beinen steht, haben wir auch die kurzfristige und mittelfristige Weiterentwicklung des Projekts gemeinsam besprochen. Denn hier gibt es eine große Änderung:

Zukunft des Podcasts

Der 2-wöchentliche Rhythmus bleibt bis auf weiteres, aber ich werde versuchen, die Produktionszeit pro Folge durch Vereinfachen und Mithilfe passender KI zu verringern. Das könnte auch bedeuten, dass aufwendig gebaute Folgen eher seltener kommen, als das bisher der Fall war.

Essentiell sind aber wesentliche Änderungen am Mitgliedschaftssystem das nun folgendermaßen aussieht.

Mitgliedschaften

Es gibt drei Arten der unterstützenden Mitgliedschaft:

  1. Bewirke was. Kleiner Beitrag ohne regelmäßige E-Mails.
  2. Sei dabei. Die zentrale Community-Mitgliedschaft für alle, die bei Events dabei sein, sich mit anderen austauschen und über die kommenden Inhalte Bescheid wissen möchten.
  3. Big Spender. Für alle, die einen großen Beitrag für das Projekt leisten können und wollen.

Jede Mitgliedschaft gibt’s als jährliche oder monatliche Option, wobei die jährliche günstiger ist (weniger Zahlungsanbieter-Gebühren) und damit mehr Ertrag für das Projekt bedeutet. Alle monatlichen Pakete sind natürlich auch monatlich kündbar.

Vorteile der Mitgliedschaft

Allen voran: Du hilfst mit, damit Männer mit Krebs schneller Orientierung finden. Das ist eine riesige Sache.

Und dann gibt’s noch:

📖 Info-Mappe „Orientierung in schweren Zeiten“
📂 Zugriff auf das Newsletter-Archiv
📋 Name auf Unterstützer:innen-Liste (auf Wunsch)
👥 Virtuelle Jahresversammlung aller Support-Mitglieder
🔖 Männerkrebs-Podcast-Jahresbericht

Bei Bewirke was: 📭 keine regelmäßigen E-Mails

Bei Sei dabei und Big Spender:

📬 Alle 2 Wochen den öffentlichen Männerkrebs-Newsletter mit:
💡 Take-aways der aktuellen Folge
📰 News zu Medizin & Forschung
ℹ️ Aktuelle Studien und Umfragen
🗓️ Termine Männer mit Krebs
👨‍💻 Podcast-Hintergrundinfos

Und außerdem (exklusiv für Mitglieder):
📥 Themen vorschlagen
🛋️ Exklusive Mitglieder-Events
👻 Priorität bei begrenzten Events
🎧 Folgen vorab feedbacken (fallweise)
💬 Vernetzungsmöglichkeit mit dafür offenen Männern

Bei Abschluss einer Jahresmitgliedschaft:
📖 Signiertes Buch „Als ich dem Tod in die Eier trat

Darüber hinaus bei Big Spender:

🔗 Link bei Nennung in Unterstützer:innenliste
📑 Nennung als Unterstützer:in auf der Website
💞 1 „Sei dabei“-Gast-Mitgliedschaft inklusive

Interessiert?

Wenn du jetzt auch eine Mitgliedschaft abschließen willst, drücke einfach hier:

Mitglieder-Clubraum

Bei den oben genannten exklusiven Mitglieder-Events ist eines ganz zentral: der virtuelle Clubraum nur für Mitglieder.

Dort werden wir jüngste Folgen oder ein anderes aktuelles Impulsthema (z.B. ein Fachartikel oder eine klinische Studie) besprechen und der Raum ist danach für einen offenen Austausch und Vernetzung untereinander zur Verfügung (ähnlich wie gestern das Jahrestreffen via Zoom, nur ohne so umfangreiche Präsentationen von mir).

Darf man mit Krebs glücklich sein?

Wenn jemand im Kontext Krebs von Glück spricht, ist oft gemeint, dass die Diagnose glimpflich empfunden werden kann, weil die Krankheit noch nicht weit fortgeschritten ist, gut behandelbar oder sogar heilbar ist. (Und ja, I know, die Frage in der Überschrift ist extra konfrontativ gestellt.)

Glück kann (und sollte, nach meiner persönlichen Meinung) bei Krebs aber auch noch eine andere Bedeutung haben. Die nämlich nach dem Glück im Leben trotz Krebs. Dann geht es nicht mehr um Diagnosen, Therapien, Nebenwirkungen, Folgen, Prognosen, und dergleichen, sondern um einen konstruktiven Plot-Twist.

Vier Perspektiven des Glücks

In den Interviews meines Archivs ist mir beim Zusammenstellen der aktuellen Folge des Männerkrebs-Podcasts aufgefallen, dass das Thema immer wieder auftaucht. Allerdings nicht als große Erzählung, sondern eher am Rand. In Nebensätzen. In Beschreibungen von Situationen, die an sich unspektakulär wirken. Aber mit der Brille eines Menschen mit Krebs gewinnen solche Momente eine tiefere Bedeutung.

Ein Mann spricht darüber, wie er beim Fotografieren Details wahrnimmt und sich darin verliert. Ein anderer beschreibt den Moment, wenn eine Reparatur gelingt, trotz starker körperlicher Einschränkungen. Wieder ein anderer sucht gezielt extreme Herausforderungen und findet darin eine Form von Intensität und Glückseligkeit (danke, Bernhard Hengl). Und dann gibt es die Perspektive, in der schon das bloße Dasein als etwas Außergewöhnliches und Bemerkenswertes beschrieben wird.

Was sich durchzieht, ist: Glück wird mit Krebs nicht mehr an äußeren Umständen festgemacht, sondern an konkreten persönlichen und emotionalen Erfahrungen. Es ist oft kurz, situativ und an etwas gebunden, das gerade funktioniert.

Mich hat dabei weniger überrascht, dass diese Momente existieren, sondern wie nüchtern sie beschrieben werden. Ohne Pathos. Ohne Anspruch, daraus eine allgemeine Botschaft abzuleiten.

Das Glück des Podcasts-Hosts

Vielleicht liegt darin auch eine Qualität dieser Gespräche, die ich für meinen Podcast führen darf. Sie zeigen keine patenthafte Lösung für alle, sondern verschiedene Möglichkeiten, wie einzelne Menschen mit einer veränderten Lebensrealität umgehen. Und wo sie dabei etwas finden, das sich gut anfühlt. Die aktuelle Folge versammelt einige dieser Perspektiven.

Ach ja, und das fühlt sich auch für mich gut an, diese Einblicke zu gewinnen und mit der Öffentlichkeit teilen zu dürfen.

E-Mail-Serie „Sicher durch schwierige Zeiten“

Let’s talk about money – Wie sich der Podcast finanziert

Ich spreche seit 6 Jahren öffentlich über Krebs und darüber, wie Männer mit einer Krebserkrankung umgehen. Oder oft eben nicht, sondern schweigen, funktionieren, weitermachen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie einsam das sein kann. Bei meiner ersten Diagnose habe ich kaum darüber gesprochen, bei der zweiten sehr viel mehr. Erst da habe ich gemerkt, wie erleichternd es ist, den Krebs nicht mehr zu verstecken, sondern offen darüber zu sprechen. Die Männer in meinen Gruppen berichten ähnliches und auch, dass ihnen ein wertschätzender Austausch im sozialen Umfeld oft fehlt.

Aus genau diesem Mangel heraus ist der Männerkrebs-Podcast entstanden. Er ist ein Versuch, einen Raum zu schaffen, den es offline oft nicht gibt. Einen Ort, an dem Männer über Angst, Sexualität, Nebenwirkungen, Alltagsbewältigung und Zweifel sprechen können, ohne Pathos, ohne Floskeln, ohne unverlangte Ratschläge, ohne Heilsversprechen. Mich interessiert dabei weniger die Heldengeschichte als das konkrete Erleben. Was wirklich hilft. Was nicht hilft. Und was man gerne früher gewusst hätte.

Dezember-Challenge

Bis 31.12.2025 suche ich 20 Menschen, die diese Arbeit gut und wichtig finden und eine Mitgliedschaft abschließen. Aktuell gibt es 17 Community-Mitglieder (bei rund 400–500 Downloads pro Monat). Das ergibt 166 Euro brutto Einnahmen. Nach Abzug von Umsatzsteuer und Transaktionskosten bleiben 125 Euro netto.

2 Podcastfolgen pro Monat bedeuten rund 40 Stunden Arbeit. Rechne ich Interviews, Recherchen, Redaktion, Kooperationen und Weiterentwicklung dazu, sind es eher über 55 Stunden. Daraus ergibt sich ein fiktiver Stundensatz von allerhöchstens 3 Euro.

Warum ist das so? Der Podcast behandelt ein tabubehaftetes Thema, bewegt sich bewusst in einer Nische und ist kein klassisches Unterhaltungsformat. Einnahmen über Werbung oder Sponsoring sind schwer zu erreichen. Deshalb bleiben Förderungen, Querfinanzierungen und Community-Mitgliedschaften.

Wie die Finanzierung funktioniert

Konkret heißt das:

Vergangene Woche habe ich habe diese Kalkulation in einer Sonderfolge offengelegt. Seither sind 4 neue Mitglieder dazugekommen. Das ist ermutigend, aber nur ein erster Schritt.

Jede neue Mitgliedschaft ist ein Beitrag dazu, dass unabhängiger Gesundheitsjournalismus mit männlicher Perspektive möglich bleibt und Männer mit Krebs sich weniger allein fühlen müssen.

Wenn dir diese Haltung wichtig ist, unterstütze die Arbeit am Podcast!

Und falls das gerade nicht möglich ist: Erzähle vom Podcast. Teile diesen Beitrag. Auch das hilft. ✨

Männergesundheit – Mut zur Verletzlichkeit

Heute zum Internationalen Männertag im DerStandard mein Vorwort „Mut zur Verletzlichkeit: Selbstfürsorge salonfähig machen“ in der Gesundheitsratgeber-Beilage „Männergesundheit“, ein Plädoyer für den in Gesundheitsfragen selbstbewusst kompetenten und eigenständigen Mann.

Danke Paul Pirkelbauer von Mediaplanet!