Die offene Selbsthilfegruppe „Männer und Krebs“ der Österreichischen Krebshilfe Wien, die ich seit 2021 moderiere, findet am 11. März 2026 ausnahmsweise an einem anderen Ort statt.
Datum: Mittwoch 11.03.2026 Uhrzeit: 18:30–20:00 Ort: im Hinterzimmer eines Lokals in 1090 Wien Adresse wird bei Anmeldung bekanntgegeben
Eine Krebsdiagnose verändert alles – das Leben, die Beziehungen, die eigene Wahrnehmung. Sie fordert uns heraus, tief in uns selbst nach Ressourcen zu suchen, von denen wir vielleicht gar nicht wussten, dass sie existieren. Doch wie geht man mit einer solchen Herausforderung um? Wie gelingt es, Resilienz und innere Stärke aufzubauen?
Mit einer Krebsdiagnose steht man oft vor einer emotionalen Achterbahnfahrt: Angst, Unsicherheit und Fragen, auf die es nicht immer sofort Antworten gibt. Doch gleichzeitig gibt es auch die Möglichkeit, an dieser Situation zu wachsen.
Warum Resilienz so wichtig ist:
Resilienz bedeutet, sich trotz der Widrigkeiten wieder aufzurichten. Es ist die Fähigkeit, den eigenen Weg durch die Krise zu finden und vielleicht sogar gestärkt daraus hervorzugehen.
Einblicke ins Workbook: Dein Werkzeug für den Alltag
Unser Workbook ist ein Begleiter für deinen individuellen Weg. Es wurde speziell für Männer entwickelt, die entweder aktuell mit Krebs leben oder die Erkrankung überstanden haben. Es hilft dir, deinen Blick nach innen zu richten, praktische Schritte zu gehen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Was dich erwartet:
Umgang mit der Diagnose: Erste Schritte und wie du dir selbst helfen kannst.
Stressabbau & Entspannung: Bewährte Methoden, die dich beruhigen und stärken.
Resilienz stärken: Praktische Werkzeuge, um schwierige Zeiten zu meistern.
Lebensphilosophie & Erbe: Was du hinterlassen und wie du Spuren setzen kannst.
Jede Sektion bietet dir Anleitungen, Reflexionsübungen und konkrete Schritte für deinen Alltag.
Das Workbook ist nicht einfach nur ein Leitfaden – es ist ein Werkzeug, das dich aktiv einbindet. Durch Reflexionsfragen, praktische Übungen und motivierende Inhalte findest du heraus, was dir guttut und wie du deinen Alltag nach deinen Bedürfnissen gestalten kannst.
Du möchtest deine Resilienz aufbauen?
Starte mit kleinen Schritten.
Übe, im Moment zu bleiben und dich nicht von Ängsten überwältigen zu lassen.
Lerne, dich auf das zu konzentrieren, was du kontrollieren kannst.
Jetzt durchstarten: Lade dir das Workbook herunter
Du bist bereit, deinen Weg mit Krebs aktiv zu gestalten? Dann nutze unser Workbook als deinen Begleiter. Es ist kostenlos und du kannst es direkt hier herunterladen:
Egal, ob du gerade am Anfang stehst oder schon viele Schritte gegangen bist: Du bist nicht allein. Nutze die Ressourcen, die dir zur Verfügung stehen, und lass dich von den Geschichten anderer inspirieren. Unser Workbook und die Podcastfolgen sind dafür da, dir auf deinem Weg Unterstützung zu bieten.
Hör rein, lies mit, mach mit. Gemeinsam schaffen wir das.
Was tut Mann mit Krebs? Was hilft? Was nicht? Und wie könnte es besser sein? Für den betroffenen Mann mit Krebserkrankung, aber auch für sein Umfeld, und für uns alle als Gesellschaft. Diesen Fragen gehe ich in meinem Podcast „Männerkrebs – Was tut Mann mit Krebs?“ nach.
Alle zwei Wochen am Dienstag gibt’s eine neue Folge. Abonniere jetzt gleich auf Apple Podcasts und Spotify. Die 1. Folge erscheint am 05.11.2024. Wenn du meine Arbeit unterstützen willst, kannst du eine Abo-Mitgliedschaft abschließen. Das hilft mir extrem!
Credits: Sound Design: Happy House Media, Asta Krejci-Sebesta, Tatjana Lukáš Musik: BalloonPlanet – Cool My Bass Titelsprecher: Stephan Andrejs Cover Design: Studio Mana, Romana Reisenberger
Gefördert durch die Wirtschaftsagentur Wien. Ein Fonds der Stadt Wien. Realisiert in redaktioneller Unabhängigkeit.
Herzlichen Dank allen Ansprechpartner:innen bei den Dachverbänden der Selbsthilfe in Österreich, den Landesverbänden der Österreichischen Krebshilfe und bei den Selbsthilfegruppen für die zahlreichen Infos. 💜
Ich sehe dich nach der Schule. Der Tisch ist gedeckt. Ich sehe dich beim Schnitzelrausbacken. Ich sehe dich beim Reiskochen. Ich kannte es nur mit Erdäpfelsalat. Ich sehe dich mir die Zitrone schneiden. Darauf bestand ich.
Ich sehe dich, wie du uns den Fernseher aufschaltest und uns einen Kakao kochst. Ich sehe dich uns ins Bett schicken. Eine kurze Geschichte noch. Aber jetzt schlafen. Dein strenger Blick war immer beides: gespielt und auch ein bisschen ernst gemeint.
Ich sehe dich beim Marmeladeeinkochen. Ich sehe dich beim Rausbacken von Bauernkrapfen. Die mit der Ribiselmarmelade, in der Kuhle, in der Mitte. Manchmal schwimmen gebackene Mäuse im Fett. Das fand ich beim ersten Mal grauslich.
Ich sehe dich und Opa beim Schnipseln von Brot, Eiern und Geselchtem für das Weichfleisch. Obendrüber gerissener Kren. Ich sehe dich in der Kirche. Ich sehe dich mit der Gottesmutter Maria, auf dem Küchentisch. Das war dir wichtig. Und ist es sicher auch jetzt noch.
Ich sehe dich das Eichhörnchen füttern, das immer durch dein Küchenfenster hüpft. Du hast es Hansi getauft. Ich sehe dich uns einen Zehner zustecken, in Schilling, jedem. Ich sehe dich uns eine Jause für die Wanderung einstecken. Die mit Opa. Du kochst derweil.
Ich sehe dich auf so wenigen Fotos. Du hast dich im Hintergrund gehalten. Auf den wenigen Fotos sehe ich dich deine Urenkel im Arm halten. Dein Strahlen. Die Augenbrauen sind nicht mehr spitz – sie sind ganz rund. Es sind die wenigen Momente, in denen ich dir das Glücklichsein ansehe.
Ich sehe dich im Bett liegen. Ich erzähle dir. Du sprichst nicht mehr viel. Wir halten unsere Hände. Ich verabschiede mich. Du winkst mir zu und lächelst. Ich sage: Ich hab dich lieb. Ich hab dich auch lieb, sagst du. Damit haben wir erst in diesem Jahr begonnen.
Ich sehe dich es besser haben als zuletzt. Komm gut rüber. Danke, dass du für mich da warst. Danke für alles.
Lacrimosa dies illa Qua resurget ex favilla Judicandus homo reus. Huic ergo parce, Deus: Pie Jesu Domine, Dona eis requiem. Amen.
Moment, ich bind‘ mir nur noch schnell die Schuhe, weil jetzt kommen die auf Instagram angekündigten Neuigkeiten.
Sommer 2021 im Gesäuse (Foto: Stephan Bründlmayer)
+++ News +++
1. Die Leondinger Akademie für Literatur ist für mich leider schon wieder zu Ende. So schnell vergehen 9 Monate. Hab ich was gelernt? Ja. Sehr viel. Aber auch, dass ich erst mal ein paar Wochen mit meinem Buchprojekt pausiere.
2. Bin jetzt einer von 18 Teilnehmer:innen des 3-monatigen Lehrgangs „Masterclass Journalistische Innovation 2021“ vom fjum, dem Forum für Journalismus und Medien. Und ich freu mich schon sehr auf die Arbeit mit den Kolleg:innen.
3. Ich werde in den nächsten Monaten mehr Zeit im Kurvenkratzer-Büro verbringen und neben der redaktionellen Tätigkeit im Onlinemagazin (www.kurvenkratzer.at/magazin) an einem ganz besonderen Print-Projekt werkeln (psst, noch geheim).
4. Mein Chor d’accord wien probt wieder, nämlich für ein südamerikanisches Kooperationsprojekt (mit zwei weiteren Chören, und einer kleinen Band – merkt euch schon mal den 16.10. vor). Und: Ich bin jetzt zum Stimmführer im Bass ernannt worden.
5. Sowie, ganz frisch: Ich werde ab 6. Oktober 2021 die Männergruppe der Krebshilfe Wien (Selbsthilfegruppe für an Krebs erkrankte Männer) moderieren. Treffpunkt ist monatlich jeweils Mittwoch um 17:30 in der Treustraße 35-43/4.Stiege/5.OG, 1200 Wien. Anmeldung ➡️ Schreib mir ein E-Mail.
„Projekt *.txt“, das sind Katharina Peham und Dominik Leitner. Über Twitter bin ich auf die beiden und deren literarisches Schaffen aufmerksam geworden. Mit dem „Projekt *.txt“ möchten sie Autorinnen und Autoren im Internet eine Plattform geben, kurze Texte zu ausgewählten Themen zu schreiben. Dazu publizieren sie regelmäßig ein Wort des Monats und verlinken auf den jeweiligen Text.
Ich habe auf meinem Krebs-Blog einen Beitrag zum Thema Glück gepostet, der ursprünglich im ersten Seminar meines literarischen Schreiblehrgangs entstanden ist.
Update 11. August 2020: Das „Projekt *.txt“ wurde mittlerweile beendet, die Website ist daher offline, aber es wurde eine Anthologie mit den besten Beiträgen der vergangenen Jahre herausgegeben.
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