Umgang mit Krebs: Einblick in persönliche Erfahrungen

Wie ist es, eine Krebsdiagnose zu bekommen? Diese große Frage thematisiere ich in der ersten Folge des Männerkrebs-Podcasts mit dem Titel „Diagnose Schock: Wenn Männer plötzlich mit Krebs konfrontiert sind“. Mein Ziel ist es, mit bewegenden Geschichten von drei Männern, die mit einer Krebsdiagnose konfrontiert wurden, Aufklärung zu bieten, Hoffnung zu vermitteln und wertvolle Tipps für den Umgang mit Krebs weiterzugeben.

Die häufigsten Krebsarten bei Männern

In der Podcast-Folge werden die häufigsten Krebsarten bei Männern thematisiert. Die Statistiken verdeutlichen die Dringlichkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen:

  • Hautkrebs: Etwa 15.000 Fälle pro Jahr in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
  • Lungenkrebs: Ca. 41.000 Fälle pro Jahr, zweithäufigste Tumorart bei Männern.
  • Prostatakrebs: Mit 83.000 Fällen pro Jahr die häufigste Krebsart bei Männern in den genannten Ländern.

Krebs ist also gar nicht so selten, wie es vielleicht im Alltag erscheint.

Der Schock einer Prostatakrebs-Diagnose

Gerhard schildert seine Prostatakrebs-Diagnose. Sein PSA-Wert, ein Indikator für Prostatakrebs, war plötzlich stark angestiegen. Dies führte ihn zu einer Magnetresonanz-Tomografie (MRT) und schließlich zu einer Biopsie. Die Wartezeit auf die endgültige Diagnose war ziemlich nervenaufreibend, wie er berichtet. Vielleicht kennst du das auch von dir.

Wichtige Erkenntnisse aus Gerhards Geschichte

  • Regelmäßige Untersuchungen und PSA-Test sind essenziell.
  • Eine erhöhter PSA-Wert sollte ernst genommen und weiter untersucht werden.
  • Wartezeit kann belastend sein, aber sollte genutzt werden, um sich mental vorzubereiten.

Gerhards Geschichte endet mit einem hoffnungsvollen Punkt: Die Unterstützung durch Freunde und das Einholen einer Zweitmeinung können wertvolle Sicherheitsgefühle vermitteln.

Lungenkrebs und die Bedeutung Früher Diagnosen

Richard erzählt von seinen ersten Symptomen: Atemnot nach dem Treppensteigen. Zunächst wurde dies als Erkältung abgetan, doch weitere Untersuchungen zeigten eine ernsthafte Erkrankung. Eine Ultraschall-Untersuchung offenbarte eine Flüssigkeitsansammlung in der Lunge, ein Hinweis auf einen Tumor.

Wichtige Lektionen aus Richards Geschichte

  • Ungewöhnliche Symptome, wie Atemnot, sollten immer ernst genommen werden.
  • Beharrlichkeit bei der Suche nach ärztlicher Hilfe ist entscheidend.
  • Eine klare und rechtzeitige Diagnose kann lebensrettend sein.

Richards optimistische Haltung und sein Vertrauen in die medizinische Versorgung zeigen, dass es auch in schwierigen Zeiten Hoffnung gibt.

Wie eine Krebsdiagnose das Leben verändert

Thomas spricht von seiner Diagnose und der darauffolgenden eigenen Transformation. Er war zuvor schon ausgebrannt und fühlte sich im Zuge der Behandlung und des Corona-Lockdowns erleichtert, eine Pause zu erhalten. Im Nachhinein beschreibt er das Jahr nach seiner Diagnose trotz Krebserkrankung sogar als das schönste seines Lebens.

Wichtige Erkenntnisse aus Thomas‘ Geschichte

  • Eine Krebsdiagnose kann eine unerwartete Pause im hektischen Leben bieten.
  • Der Fokus auf das Hier und Jetzt kann Stress reduzieren und die Lebensqualität verbessern.
  • Akzeptanz und positive Einstellung können helfen, die Krankheit zu bewältigen.

Gemeinsame Themen und Schlussfolgerungen

In den Gesprächen mit Gerhard, Richard und Thomas kristallisieren sich einige gemeinsame Themen heraus:

  1. Früherkennung: Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind unerlässlich.
  2. Mentale Gesundheit: Die psychische Belastung durch eine Krebsdiagnose ist enorm; Unterstützung durch Freunde und Familie ist wertvoll.
  3. Ärztliches Vertrauen: Klare Kommunikation und Vertrauen in die medizinische Behandlung sind Schlüssel zum Umgang mit der Diagnose.
  4. Positive Einstellung: Fokussieren auf das Positive und das Hier und Jetzt kann den Heilungsprozess unterstützen.

Diese Geschichten machen Mut und zeigen, dass es Möglichkeiten gibt, mit einer Krebsdiagnose umzugehen und sogar gestärkt daraus hervorzugehen.

Was tut Mann mit Krebs?

Jede Krebsdiagnose ist ein individueller Weg und keine Erfahrung gleicht der anderen. Die Geschichten von Gerhard, Richard und Thomas in dieser Podcast-Folge bieten wertvolle Einblicke und unterstützen Männer dabei, sich auf diesem schwierigen Weg nicht allein zu fühlen.

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Neu: Der Männerkrebs-Podcast

Was tut Mann mit Krebs? Was hilft? Was nicht? Und wie könnte es besser sein? Für den betroffenen Mann mit Krebserkrankung, aber auch für sein Umfeld, und für uns alle als Gesellschaft. Diesen Fragen gehe ich in meinem Podcast „Männerkrebs – Was tut Mann mit Krebs?“ nach.

Alle zwei Wochen am Dienstag gibt’s eine neue Folge. Abonniere jetzt gleich auf Apple Podcasts und Spotify. Die 1. Folge erscheint am 05.11.2024. Wenn du meine Arbeit unterstützen willst, kannst du eine Abo-Mitgliedschaft abschließen. Das hilft mir extrem!

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Credits:
Sound Design: Happy House Media, Asta Krejci-Sebesta, Tatjana Lukáš
Musik: BalloonPlanet – Cool My Bass
Titelsprecher: Stephan Andrejs
Cover Design: Studio Mana, Romana Reisenberger

Gefördert durch die Wirtschaftsagentur Wien. Ein Fonds der Stadt Wien.
Realisiert in redaktioneller Unabhängigkeit.

So funktioniert die Immuntherapie

Martina und ich haben wieder Dr. Ansgar Weltermann zu Gast im Studio. Er erzählt uns über die Immuntherapie – eine besonders wichtige Säule der modernen Krebsmedizin, die sich die Mechanismen des menschlichen Immunsystems zunutze macht um gegen Tumoren vorzugehen. Sehr spannend, unbedingt reinhören!

Über die Leichtigkeit

Obwohl das Leben gerade alles andere als einfach ist, als Neo-Selbstständiger fehlt einfach in allen Taschen das Geld, fühle ich mich so leicht wie schon lange nicht, vielleicht sogar wie noch nie. Den Zustand, den Wunsch mit dem Selbstständigsein endlich durchgezogen zu haben, hätt ich mir niemals so erdend vorgestellt. Auf der Reise durch Neuseeland, ein paar Monate nach dem Ausscheiden aus meinem ersten, 15 Jahre andauernden, Job in der Softwareentwicklung und Managementberatung hatte ich mit Fineliner die Umrisse seitenfüllender Blockbuchstaben in mein damals noch kleines Notizbuch gezeichnet: LEICHTIGKEIT. Die wünschte ich mir damals. 

Ich tat alles dafür. Mehrmals Psychotherapie bei insgesamt drei Therapeut:innen, mehrmals Branchenwechsel, mehrmals Umziehen, exzessives Schreiben, ein Buch herausbringen, an weiteren arbeiten, meine hohe Kante aufbrauchen, mehrmals auf die Kontostandsnull hinarbeiten, aber jedes Mal merken, dass jedes Mal von irgendwo wieder Geld, Stipendien, Aufträge, sogar Jobs daher kommen, diverse Achtsamkeitstrainings verschiedenster Schulen und Traditionen gelernt, inklusive des über Jahre Praktizierens, über 300 Bücher lesen und Notizen darin anbringen, die ich in den seltensten Fällen ernte – der Hodenkrebs mit der Knochenmetastase zwei Jahre später lassen die ganzen Bestrebungen irgendwie nur noch absurder erscheinen. 

Und dann, sechs Jahre nach der Chemotherapie mache ich mich im dritten Anlauf endlich selbstständig, jetzt das Arbeiten am nächsten großen Projekt, die hunderten erfolglosen Versuche, es finanziert zu bekommen, das Rennen nach Aufträgen, das Halten der wenigen Vorträge, um mich wenigstens ein bisschen über Wasser zu halten und sieben Jahre nach der Chemotherapie kann ich in vollkommen in mir ruhender Gelassenheit sagen: Es war alles andere als einfach, doch ich hab sie gefunden, die Leichtigkeit.

So funktioniert die Chemotherapie

Wie die Chemotherapie entstanden ist, wie sie genau funktioniert und wie mögliche Nebenwirkungen behandelt werden, darüber sprechen Martina und ich mit Dr. Ansgar Weltermann. Ach ja, ein Mythos wird auch entzaubert. Reinhören!

Redaktion: Paulin Klärner (big5health), Produktion: Felix Kirsch (Studio ungefiltert)

Schluss mit lustig oder Lachen als Medizin?

Zwischendurch darf – und bei einer Krebserkrankung muss – es hin und wieder spaßig sein. Deshalb haben wir (oder besser gesagt vor allem unser großartiges Produktionsteam) eine sommerlich-humorvolle Folge gebaut: Lachen als Medizin?

Redaktion: Paulin Klärner (big5health), Produktion: Felix Kirsch (Studio ungefiltert)

Leseempfehlung für den Sommer: Die Mutmacher

Ich spreche in dieser Folge mit Martina über die Mutmacher:innen-Bücherreihe, die von der Österreichischen Krebshilfe (Dachverband) herausgegeben werden, zu Wort kommen zwei der Autor:innen der Bücher: Miriam Jessa und Thomas Raab.

Redaktion: Paulin Klärner (big5health), Produktion: Felix Kirsch (Studio ungefiltert)

So funktioniert die Strahlentherapie

Martina Löwe und ich sprechen mit Dr. Ansgar Weltermann über die Strahlentherapie (Bestrahlung, Radatio), wie sie funktioniert, welche unterschiedlichen Methoden es gibt und was Krebs-Patient:innen davon erwarten können.

Redaktion: Paulin Klärner (big5health), Produktion: Felix Kirsch (Studio ungefiltert)

Mutmacher Gerhard

Spezialfolge zum Pride-Monat: Wir sprechen mit unserem Mutmacher Gerhard wie es für ihn ist, als schwuler Mann eine Prostatakrebs-Diagnose zu erhalten und mit den Folgen der Behandlung zu leben.

Redaktion: Paulin Klärner (big5health), Produktion: Felix Kirsch (Studio ungefiltert)

Olivenöl mit Zitrone fürs Sonnenbad?

Martina und ich lehnen uns für diese Folge zurück und schicken unser Produktionsteam Paulin und Felix ins Archiv: Es geht um Sonnenschutz und die dazugehörigen Mythen, sowie was wirklich vor Hautkrebs schützt.

Redaktion: Paulin Klärner (big5health), Produktion: Felix Kirsch (Studio ungefiltert)